Dietikon
Die Immobilienpreise der Stadt richten sich nach Markt

Der Dietiker Stadtrat hat in Antwort auf eine Kleine Anfrage des Gemeinderates Roger Bachmann (SVP) über die Immobilienstrategie der Stadt Auskunft gegeben.

Sophie Rüesch
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Blick auf das Zentrum von Dietikon (Archiv)

Blick auf das Zentrum von Dietikon (Archiv)

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Allgemein, so schickte der Stadtrat voraus, dass der Besitz von Liegenschaften und Grundstücken, die «für den eigentlichen Verwaltungsbetrieb nicht von Notwendigkeit sind», für die Stadt in der Regel «strategische Bedeutung» haben.

Die Stadt wolle sich durch den Erwerb von Immobilien an «Lagen, die vor einer Veränderung stehen» einen Einfluss auf die Stadtentwicklung sichern. So habe sie in den 60er- und 70er-Jahren beispielsweise Grundstücke im Gebiet Silbern/Lerzen erworben, um die «Ansiedlung von Unternehmungen aktiv zu fördern.» Ähnliche Massnahmen seien für die laufende Legislaturperiode auch für das Gebiet Niderfeld vorgesehen.

Wer führt die verhandlungen

Bachmann wollte wissen, wer die Verhandlungen über die Grundstücke im Namen der Stadt führe. Der Stadtrat antwortete, dass der Grundstückhandel vom Stadtpräsidenten oder einer von ihm beauftragten Person – je nach Immobilie seien dies der Leiter der Hochbauabteilung oder die Stadtschreiberin – gehandhabt werden. Zur Beurteilung des Immobilienmarktes würden darüber hinaus Fachleute der Hochbau- und Finanzabteilung beigezogen.

Auf die Frage, nach welchen Kriterien die Preise bestimmt werden, erwiderte der Stadtrat: «Das Hauptkriterium ist der Markt.» Die aktuellen Preisentwicklungen in Landhandel und Immobilienwesen würden vom Stadtrat «genau verfolgt» und in die Preisgestaltung aufgenommen. Der Verhandlungsspielraum werde dabei vom Stadtrat bestimmt.