Sportferien – für viele Leute heisst das immer noch, in die Berge zu fahren und auf Ski oder dem Snowboard die Pisten hinunterzukurven. Andere zieht es in den Süden, weil sie dem tristen Wetter in der Schweiz entfliehen wollen. Es muss aber nicht immer Pulverschnee oder Sandstrand sein. Auch im Limmattal gibt es unzählige Möglichkeiten, um die freie Zeit zu nutzen. Eine Auswahl:

Natürlich macht ein Winterspaziergang im Schnee Spass. Damit kann das Limmattal derzeit nicht punkten. An schönen und mitunter lehrreichen Routen fehlt es in der Region jedoch noch nicht. Wer gerne im Wald unterwegs ist, findet etwa rund um den Üetliberg interessante Pfade. In der Nähe der Bahnstation Ringlikon etwa sticht ein Holzkunstwerk ins Auge. Es handelt sich um den Zapfen eines Mammutbaumes, der den Beginn der Mammutbaumallee (im Bild) markiert. Sie wurde 2002 mit Unterstützung der Zürcher Kantonalbank angelegt. Drei Jahre nachdem Sturm «Lothar» über den Wald hinweggefegt war. Die sehr widerstandsfähigen Bäume überstehen dank ihrer dicken Borke Waldbrände und werden als «Windbrecher» eingesetzt. Pro Jahr wachsen sie etwa 70 Zentimeter, sodass sie im Jahr 2100 etwa 70 Meter hoch sein werden. Für geologisch interessierte Spaziergänger könnte sich ein Ausflug auf den Heitersberg lohnen. Dort, in der Nähe der Burgruine Kindhausen, befindet sich der Guggehürlistein. Der Findling wurde Ende der vorletzten Eiszeit vom Linth-Rhein-Gletscher beim Rückzug dort zurückgelassen.

Spaziergänge

Natürlich macht ein Winterspaziergang im Schnee Spass. Damit kann das Limmattal derzeit nicht punkten. An schönen und mitunter lehrreichen Routen fehlt es in der Region jedoch noch nicht. Wer gerne im Wald unterwegs ist, findet etwa rund um den Üetliberg interessante Pfade. In der Nähe der Bahnstation Ringlikon etwa sticht ein Holzkunstwerk ins Auge. Es handelt sich um den Zapfen eines Mammutbaumes, der den Beginn der Mammutbaumallee (im Bild) markiert. Sie wurde 2002 mit Unterstützung der Zürcher Kantonalbank angelegt. Drei Jahre nachdem Sturm «Lothar» über den Wald hinweggefegt war. Die sehr widerstandsfähigen Bäume überstehen dank ihrer dicken Borke Waldbrände und werden als «Windbrecher» eingesetzt. Pro Jahr wachsen sie etwa 70 Zentimeter, sodass sie im Jahr 2100 etwa 70 Meter hoch sein werden. Für geologisch interessierte Spaziergänger könnte sich ein Ausflug auf den Heitersberg lohnen. Dort, in der Nähe der Burgruine Kindhausen, befindet sich der Guggehürlistein. Der Findling wurde Ende der vorletzten Eiszeit vom Linth-Rhein-Gletscher beim Rückzug dort zurückgelassen.

Wen es doch in Berge zieht, wenn auch nicht unbedingt zum Skifahren, der könnte seinen Ausflug so organisieren, dass er dabei in einer der verschiedenen Patengemeinden der Limmattaler Gemeinden vorbeikommt. Im Bündnerland würde sich ein Besuch in Trun lohnen. Seit 2012 ist es die Patengemeinde von Geroldswil. Die Verbindung in die Surselva ist jedoch wesentlich älter. 1984 wurde die Freundschaft zwischen Geroldswil und der Gemeinde Schlans besiegelt. Damals verwüstete eine Lawine die Maiensässe von Schlans. Theo Quinter, damaliger Geroldswiler Gemeindepräsident, ergriff daraufhin die Initiative zur Patenschaft. Im Folgenden konnten in Schlans verschiedene Projekte dank der finanziellen Unterstützung der Patengemeinde realisiert werden. Auf den 1. Januar 2012 fusionierte Schlans mit der Nachbargemeinde Trun. Die Patenschaft wurde übertragen und weitergeführt. Besucher von Trun können in die Welt von Alois Carigiet eintauchen. Dem berühmten Sohn der Gemeinde ist im Museum Sursilvan eine Ausstellung gewidmet.

Ausflug

Wen es doch in Berge zieht, wenn auch nicht unbedingt zum Skifahren, der könnte seinen Ausflug so organisieren, dass er dabei in einer der verschiedenen Patengemeinden der Limmattaler Gemeinden vorbeikommt. Im Bündnerland würde sich ein Besuch in Trun lohnen. Seit 2012 ist es die Patengemeinde von Geroldswil. Die Verbindung in die Surselva ist jedoch wesentlich älter. 1984 wurde die Freundschaft zwischen Geroldswil und der Gemeinde Schlans besiegelt. Damals verwüstete eine Lawine die Maiensässe von Schlans. Theo Quinter, damaliger Geroldswiler Gemeindepräsident, ergriff daraufhin die Initiative zur Patenschaft. Im Folgenden konnten in Schlans verschiedene Projekte dank der finanziellen Unterstützung der Patengemeinde realisiert werden. Auf den 1. Januar 2012 fusionierte Schlans mit der Nachbargemeinde Trun. Die Patenschaft wurde übertragen und weitergeführt. Besucher von Trun können in die Welt von Alois Carigiet eintauchen. Dem berühmten Sohn der Gemeinde ist im Museum Sursilvan eine Ausstellung gewidmet. 

Sich sportlich zu betätigen, fällt im Limmattal nicht schwer. O. k., Skifahren in Dietikon liegt nicht drin. Eislaufen in Urdorf dafür schon. Ein Klassiker ist und bleibt auf jeden Fall der Vita- Parcours, der grösste Fitnessklub der Schweiz. Rund 500 solcher Outdoor-Parcours gibt es landesweit. Fünf von ihnen befinden sich im Limmattal. Der längste mit 2,5 Kilometern liegt in Schlieren, der kürzeste mit 1,6 Kilometern in Oberengstringen. Letzterer hat den Vorteil, dass er sich in unmittelbarer Nähe der Badi befindet. Der Sportler hat also sein Ziel vor Augen – im Sommer am Beckenrand eine gute Figur zu machen. Das versuchte 1968 eine Männer-Gymnastik-Gruppe aus Wollishofen. Das Team hatte damit begonnen, im Wald zu trainieren und natürliche Hindernisse wie umgefallene Baumstämme zu benutzen. Da die Waldarbeiter jedoch regelmässig für Ordnung im Wald sorgten, waren die «Turngeräte» häufig verschwunden. So kamen sie auf die Idee, bei der Gemeinde einen Antrag zu stellen, dauerhaft einen Pfad mit natürlichen Hindernissen anzulegen. Mit der Vita-Versicherung (heute Zurich) fand sich bald auch ein Sponsor.

Sport

Sich sportlich zu betätigen, fällt im Limmattal nicht schwer. O. k., Skifahren in Dietikon liegt nicht drin. Eislaufen in Urdorf dafür schon. Ein Klassiker ist und bleibt auf jeden Fall der Vita- Parcours, der grösste Fitnessklub der Schweiz. Rund 500 solcher Outdoor-Parcours gibt es landesweit. Fünf von ihnen befinden sich im Limmattal. Der längste mit 2,5 Kilometern liegt in Schlieren, der kürzeste mit 1,6 Kilometern in Oberengstringen. Letzterer hat den Vorteil, dass er sich in unmittelbarer Nähe der Badi befindet. Der Sportler hat also sein Ziel vor Augen – im Sommer am Beckenrand eine gute Figur zu machen. Das versuchte 1968 eine Männer-Gymnastik-Gruppe aus Wollishofen. Das Team hatte damit begonnen, im Wald zu trainieren und natürliche Hindernisse wie umgefallene Baumstämme zu benutzen. Da die Waldarbeiter jedoch regelmässig für Ordnung im Wald sorgten, waren die «Turngeräte» häufig verschwunden. So kamen sie auf die Idee, bei der Gemeinde einen Antrag zu stellen, dauerhaft einen Pfad mit natürlichen Hindernissen anzulegen. Mit der Vita-Versicherung (heute Zurich) fand sich bald auch ein Sponsor.

In den Ferien hat man Zeit, um selber zu kochen, etwa nach Rezepten aus dem Limmattal. Die 1991 verstorbene Zürcher Köchin Agnes Amberg hat einst für diese Zeitung solche zusammengetragen, etwa eine Aescher Hirsensuppe. Um acht Personen zu verwöhnen braucht es 1 Kalbsfüssli, 300 g geräuchertes Schweinefleisch, einen halben Liter Wasser, 150 g Hirse, 3 in Scheiben geschnittene Karotten, einen halben Knollensellerie in Streifen, etwas Selleriekraut, 1 Suppenlauch, in feine Streifen geschnitten, 1 besteckte Zwiebel, Salz, Pfeffer, etwas Muskat, 1 dl Vollrahm und etwas fein gehackte Petersilie. Kalbsfüssli und Schweinefleisch mit einem halben Liter Wasser ansetzen, ohne Deckel aufkochen und das Wasser abschütten. Hirse, Karotten, Selleriestreifen und -kraut, Suppenlauch und Zwiebel dazugegeben und so viel Wasser zufügen, dass alles bedeckt ist. Vor dem Siedepunkt rund eine Stunde ziehen lassen. Kalbsfüssli, Zwiebel, Selleriekraut und Schweinefleisch herausnehmen. Das Schweinefleisch in kleine Würfel schneiden und in Suppenteller verteilen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, mit Rahm verfeinern, nochmals aufkochen und über das Fleisch anrichten. Mit Peterli bestreuen.

Kochen

In den Ferien hat man Zeit, um selber zu kochen, etwa nach Rezepten aus dem Limmattal. Die 1991 verstorbene Zürcher Köchin Agnes Amberg hat einst für diese Zeitung solche zusammengetragen, etwa eine Aescher Hirsensuppe. Um acht Personen zu verwöhnen braucht es 1 Kalbsfüssli, 300 g geräuchertes Schweinefleisch, einen halben Liter Wasser, 150 g Hirse, 3 in Scheiben geschnittene Karotten, einen halben Knollensellerie in Streifen, etwas Selleriekraut, 1 Suppenlauch, in feine Streifen geschnitten, 1 besteckte Zwiebel, Salz, Pfeffer, etwas Muskat, 1 dl Vollrahm und etwas fein gehackte Petersilie. Kalbsfüssli und Schweinefleisch mit einem halben Liter Wasser ansetzen, ohne Deckel aufkochen und das Wasser abschütten. Hirse, Karotten, Selleriestreifen und -kraut, Suppenlauch und Zwiebel dazugegeben und so viel Wasser zufügen, dass alles bedeckt ist. Vor dem Siedepunkt rund eine Stunde ziehen lassen. Kalbsfüssli, Zwiebel, Selleriekraut und Schweinefleisch herausnehmen. Das Schweinefleisch in kleine Würfel schneiden und in Suppenteller verteilen. Die Suppe mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen, mit Rahm verfeinern, nochmals aufkochen und über das Fleisch anrichten. Mit Peterli bestreuen.