Gemäss der Härtefallkommission beurteilte das Migrationsamt acht dieser Fälle als positiv. Die Kommission selber empfahl sie ebenfalls zur Zustimmung.

Bei 21 vom Migrationsamt negativ beurteilten Gesuchen hat die Kommission den ablehnenden Entscheid bestätigt.

In sieben Fällen, die das Migrationsamt ablehnend beurteilte, hat die Kommission eine positive und damit gegenläufige Empfehlung abgegeben. Diese sieben Gesuche wurden dem Sicherheitsdirektor zum Entscheid vorgelegt.

In einem Fall hat sich die Härtefallkommission trotz positivem Entscheid des Migrationsamtes für eine Ablehnung des Gesuchs ausgesprochen. Damit wurde die Entscheidung über dieses Gesuch ebenfalls dem Sicherheitsdirektor übertragen.

Er hat für dieses Gesuch in der Folge den Entscheid der Härtefallkommission bestätigt und das Vorliegen eines Härtefalls abgelehnt. In den übrigen sieben Fällen fällte er einen positiven Entscheid zu Gunsten der Gesuch stellenden Personen.

Alle der insgesamt 15 positiv beurteilten Gesuche stehen unter dem Vorbehalt der abschliessenden Genehmigung durch den Bund.

Die Härtefallkommission des Kantons Zürich, eine beratende Kommission des Regierungsrates, ist im Herbst 2009 gebildet worden. Das Zürcher Stimmvolk hat am 14. Juni 2015 eine Volksinitiative zur Abschaffung der Härtefallkommission mit über 68 Prozent Nein-Stimmen abgelehnt.