Statistik
Die Gesellschaft wird älter, das Limmattal hat sich jedoch leicht verjüngt

Vor zwei Jahren war der Bezirk noch der drittälteste des Kantons, heute kommt er nur noch auf Rang sieben.

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Das Limmattal ist im Vergleich mit anderen Bezirken jünger geworden. (Symbolbild)

Das Limmattal ist im Vergleich mit anderen Bezirken jünger geworden. (Symbolbild)

Hanspeter Baertschi

Es ist hinlänglich bekannt, dass die Schweizer Bevölkerung dank des medizinischen Fortschritts stets älter wird. Dies lässt sich auch in sämtlichen Regionen des Kantons Zürich anhand des sogenannten Altersquotienten beobachten, der im Jahr 1998 vom statistischen Amt des Kantons erstmals veröffentlicht wurde. Dieser zeigt auf, wie viele Personen, die über 65-jährig sind, auf 100 Personen im Alter von zwischen 20 und 64 Jahren kommen. Der Quotient des Bezirks Dietikon beispielsweise kam im Jahr 2015 auf einen Wert von 27,3. Auf 100 Menschen zwischen 20 und 64 Jahren wohnen demnach 27 Senioren im Bezirk. Auf den höchsten Altersquotienten im Kanton kommt der Bezirk Meilen (37,3), an zweiter Stelle rangiert Horgen (31,7). Von den zwölf Bezirken weist Dietikon den siebenthöchsten auf – vor zwei Jahren belegte Dietikon noch Platz drei.

Ein Blick in die Gemeinden zeigt, dass sich Schlieren und Dietikon verjüngt haben. Verglichen mit dem Jahr 2013 sank der Altersquotient von Schlieren von 20,8 auf 20,4, derjenige von Dietikon gar von 25,2 auf einen Wert von 24. Aber auch in Oberengstringen (–1,3), Unterengstringen (–0,3), Uitikon und Aesch (beide –0,2) hat sich der Anteil der über 65-Jährigen an der Bevölkerung verkleinert. Älter hingegen wurden Geroldswil (+1,6), Weiningen (+1,4), Birmensdorf (+1), Urdorf (+1) und Oetwil (+0,6).

Von einer Trendwende zu sprechen wäre wohl zu früh, denn ein Blick weiter zurück in die Vergangenheit zeigt, dass der Bezirk im Jahr 1999 auf einen weitaus geringeren Wert von 21,1 kam. Seither stieg der Anteil der Alten stetig an. (aru)