Rund zwei Millionen Franken des verbesserten Ergebnisses sind auf den Buchgewinn aus der Überführung von zwei Grundstücken auf dem Kiesplatz im Zentrum vom Verwaltungs- in das Finanzvermögen zurückzuführen. Hintergrund der Überführung ist der Gemeindeversammlungsbeschluss vom letzten Juni. Die Stimmberechtigten stimmten damals der Teilrevision der Bau- und Zonenordnung zu. Damit verbunden ist die Umteilung der Parzellen von der Reservezone in die Zentrumszone. Die Grundstücke dienen keiner öffentlichen Aufgabe mehr, sind frei veräusserbar und wurden deshalb vom Verwaltungs- in das Finanzvermögen überführt. «Sie waren bisher im Verwaltungsvermögen mit null Franken bilanziert. Die Neubewertung der Grundstücke ergab 2 035 100 Franken. Dieser Betrag entspricht dem in der Erfolgsrechnung realisierten Buchgewinn», schreibt der Gemeinderat in der Weisung für die Gemeindeversammlung vom 2. Juni.

Wie es weiter heisst, sei das gute Betriebsergebnis aber differenziert zu betrachten. «Ohne den Buchgewinn hätte die Rechnung mit einer schwarzen Null abgeschlossen», so der Gemeinderat. So würden einige Minderaufwendungen Projekte betreffen, die nicht hätten ausgeführt werden können, jedoch nur aufgeschoben seien. Im Steuerbereich hätten sowohl Gesetzesrevisionen als auch Gewinneinbussen bei juristischen Personen grossen Einfluss auf die Gemeindesteuererträge. «Betrugen die Steuererträge im Jahr 2011 noch rund 8,2 Millionen Franken, so sanken diese einschneidend um rund 1,2 auf noch 7 Millionen Franken. Die Ertragseinbusse entspricht etwa 8 Steuerprozenten», heisst es weiter. Sorge bereiten dem Gemeinderat auch Mehrkosten im unbeeinflussbaren Bereich der sozialen Wohlfahrt. Diese würden seit 2009 kontinuierlich steigen und hätten 2013 mit rund 3,4 Millionen Franken ihren Höchststand erreicht. Dafür sei der Sachaufwand, auch dank Sparübungen, eher rückläufig.

Die Investitionsrechnung im Verwaltungsvermögen schliesst mit Nettoinvestitionen von zwei Millionen Franken. Die Investitionsrechnung im Finanzvermögen schliesst bei Ausgaben von rund 2,9 Millionen Franken und Einnahmen von rund 400 000 Franken mit einer Nettoveränderung von 2,5 Millionen Franken ab. (az)