Urdorf

Die Gemeinde Urdorf plant Aufwertung der Natur

Bei der Teilnahme an der Vernetzung erhält ein Bauer Geld (im Bild das Gebiet Fadächer). flavio fuoli

Bei der Teilnahme an der Vernetzung erhält ein Bauer Geld (im Bild das Gebiet Fadächer). flavio fuoli

Ende Januar 2012 führt die Gemeinde mit den rund zwölf interessierten Bauern die entsprechenden Gespräche, ob und in welchem Umfang sie bereit sind, einen Teil ihres Landes in das Vernetzungsprojekt einzubringen.

Dies teilte gestern Rebecca Bauder, Bereichsleiterin Planung, Bau und Umwelt, gegenüber der az Limmattaler Zeitung mit. «Dort laden wir jeden Bewirtschafter ein, der von einer Ausgleichsfläche betroffen ist, und zeigen ihm auf, welche Möglichkeit er hat, sich am Vernetzungsprojekt zu beteiligen», erklärte die Spitzenbeamtin.

Diverse Schritte unternommen

Der Gemeinderat hatte im Dezember 2010 grünes Licht gegeben für die Erarbeitung dieses Vernetzungsprojekts in Urdorf. Es wird in Zusammenarbeit mit dem Büro AquaTerra aus Dübendorf erarbeitet.

Am 13.Juli trafen sich alle betroffenen Bewirtschafter auf dem Hof von Landwirt Urs Stierli zu einer Orientierungsveranstaltung. Die Gemeinde und das Büro AquaTerra informierten dabei die rund zwölf interessierten anwesenden Bewirtschafter aus erster Hand, wie der Gemeinderat in einer Mitteilung schreibt. Es ging um das Vernetzungsprojekt mit seinen rechtlichen Grundlagen, Inhalten, Zielen, möglichen Massnahmen und allfälligen Beiträgen, welche von Bund, Kanton und Gemeinde gesprochen werden.

Vorbereitung auf den Januar 2012

Ende September traf sich die Begleitgruppe, um die Grundlagenplanung zu begutachten und zu verabschieden, wie Rebecca Bauder weiter ausführte. In dieser Planung sind die Ausgleichsflächen definiert und es ist auch aufgeführt, wie man die Flächen schützen kann. Hauptpart der Zusammenkunft der Begleitgruppe war laut Bauder die Organisation der einzelnen Bewirtschaftergespräche im Januar und wie man sie führt.

Macht ein Bauer mit, so bekommt er Geld. Es gibt eine Vereinbarung zwischen der Gemeinde und dem Bewirtschafter, beispielsweise, wie er einen Baum pflanzen soll oder wie er eine Wiese bewirtschaften muss. Der Bewirtschafter muss sich für sechs Jahre verpflichten, damit er zu Geld kommt, erklärt Bauder abschliessend.

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