Geroldswil

Die Gemeinde rüstet ihre Strassenbeleuchtung auf LED um

Blick von Geroldswil auf den Limmattower bei Nacht: Die Gemeinde setzt zukünftig auf energie-effiziente Strassenbeleuchtung. (Archiv)

Blick von Geroldswil auf den Limmattower bei Nacht: Die Gemeinde setzt zukünftig auf energie-effiziente Strassenbeleuchtung. (Archiv)

In der Gemeinde Geroldswil werden die meisten Kandelaber durch Pilzleuchten sowie Quecksilberdampflampen betrieben. Damit ist nun bald Schluss.

Nachdem in einer ersten Etappe bereits punktuell auf dem gesamten Gemeindegebiet die bestehenden Quecksilberdampflampen durch LED-Leuchten ersetzt wurden, werden im nächsten Jahr die restlichen Pilzleuchten umgerüstet.

Der Gemeinderat hat dafür einen Kredit von 100 000 Franken bewilligt, wie er in einer Mitteilung schreibt. Denn «gemäss Energieverordnung werden ineffiziente und umweltgefährdende Komponenten bei der Strassenbeleuchtung verboten», heisst es weiter. Dies betreffe die Quecksilberdampflampen in der Gemeinde.

Auch die Pilzleuchten würden nicht mehr dem neuesten Stand der Technik entsprechen und führten zu mangelhafter Ausleuchtung und unerwünschter Lichtverschmutzung. Deshalb seien vor einigen Jahren diese Leuchten an der Moosstrasse, am Reservoirsteig und in der Freizeitanlage Moos versuchsweise als Vergleich zu den Energiesparlampen durch LED-Lampen ersetzt worden. Der Einsatz dieser Leuchten habe sich bewährt, überzeuge durch Energieeffizienz und gezielte Ausleuchtung. 

Pilotprojekt in Urdorf

Die Digitalisierung macht auch vor der Strassenbeleuchtung nicht halt. Seit einem Jahr testen die Elektrizitätswerke des Kantons Zürich (EKZ) daher eine neue Form der intelligenten Strassenbeleuchtung, das sogenannte verkehrsbeobachtende Licht.

Mit einer intelligenten Strassenbeleuchtung, die je nach Verkehrsaufkommen stärker oder schwächer wird, wird in Urdorf versucht Energie zu sparen - ohne Abstriche bei der Sicherheit. 

Smarte Strassenlampen in Urdorf

Smarte Strassenlampen in Urdorf

Seit einem Jahr testen die EKZ in Urdorf das verkehrsbeobachtende Licht – das erfreuliche Resultat: Fast ein Drittel Energie kann durch die sanfte Anpassung der Lichtstärke gespart werden – und das selbstverständlich bei gleich hoher Sicherheit.

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