Schlieren

Die Garderobenzahl soll verdoppelt werden

Quelle: Liana Soliman.

Die Garderoben des FC Schlieren sind in die Jahre gekommen. Nächstes Jahr sollen die Stimmberechtigten über ein Neubauprojekt abstimmen.

Quelle: Liana Soliman.

Das überarbeitete Vorprojekt für ein neues Garderobengebäude auf der Sportanlage Im Rohr steht. Schlierens Stimmbevölkerung soll im kommenden Jahr über das Vorhaben entscheiden.

Läuft alles nach Plan, dann dürfen sich die Fussballerinnen und Fussballer des FC Schlieren schon bald über ein neues Garderobengebäude samt Clubhaus freuen. Denn der Stadtrat hat für die Ausarbeitung eines Bauprojekts einen Kredit von 100'000 Franken bewilligt und eine Planungskommission eingesetzt, wie aus einem entsprechenden Beschluss hervorgeht.

Damit könnte nun ein Problem gelöst werden, das schon vor einiger Zeit erkannt worden ist. Die Garderobengebäude des FC Schlieren auf der Sportanlage Im Rohr haben ihre besten Jahre hinter sich. Zudem bieten sie nicht mehr genügend Platz für die Fussballer.

Bereits 2015 hat der Stadtrat deshalb eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Deren Resultat: Rund 5,6 Millionen Franken würde ein zweigeschossiges Gebäude mit maximalem Raumbedarf, also mit 16 Garderoben sowie einem Restaurant und weiteren Räumen, kosten.

Die Stadt beschloss dann, im Zusammenhang mit dem Entlastungsprogramm 2017, in einer Projektoptimierung die Machbarkeitsstudie zu überarbeiten und in einem Vorprojekt konkretisieren zu lassen. Die Investitionen sollten um rund 2,05 Millionen Franken verringert werden.

Zufriedene Fussballer

Das überarbeitete Vorprojekt, für dessen Projektierung die 100 000 Franken gesprochen wurden, sieht nun ein Gebäude mit zwölf Garderoben, sechs Duschanlagen, zwei WC-Anlagen, zwei Einzel-WCs, ein Behinderten-WC, zwei Trainerräume, ein Sanitäts- und Massageraum, ein Clubhaus mit Küche und Lager, eine Dachterrasse, ein Technikraum, zwei Schiedsrichterräume sowie ein Heizungsraum im alten Garderobengebäude vor. Das entspreche einer Verdoppelung des Garderobenangebotes gegenüber der heutigen Situation.

Beim FC Schlieren ist man mit dem überarbeiteten Vorprojekt zufrieden. «Zwölf Garderoben sind für uns von der Grösse her gut. Wir können so auch bei Maximalbelegung auf der Anlage alle Mannschaften unterbringen», sagt Co-Präsident Stefan Bolliger. Man habe intensiv mit der Stadt zusammengearbeitet.

Auch im Hinblick auf die nächsten Jahre wird das geplante Garderobengebäude dem FC Schlieren genügen. Der Verein zählt derzeit rund 560 Mitglieder, die auf 25 Mannschaften verteilt ihrem Hobby nachgehen.

«Ein gezielt übermässiges Wachstum ist nicht geplant. Denn mehr Mitglieder und Mannschaften bedeuten auch, dass wir zusätzliche Trainer und Plätze bräuchten. Ich denke, wir haben eine gute Grösse», sagt Bolliger. Allerdings werde auch der Verein parallel zur Stadt noch wachsen. «Ich kann mir vorstellen, dass wir gerade im Juniorinnen-Bereich noch Zuwachs erhalten», so Bolliger.

Geht es nach dem Stadtrat, dann wird bereits nächstes Jahr mit dem Bau des Garderobengebäudes begonnen. Gemäss Beschluss sind die Volksabstimmung über das Projekt sowie der Baustart im vierten Quartal 2019 vorgesehen.

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