Die Ausganglage für die Übung bot folgendes Szenario: An der Kreuzung Sägestrasse/Freiestrasse kam es zu einer folgenschweren Kollision, die nicht weniger als sechs zum Teil schwer verletzte Personen forderte. Für Einsatzleiter André Luginbühl eine grosse Herausforderung, denn unmittelbar nach Eintreffen der Feuerwehr brach an einem der beteiligten Fahrzeuge noch Feuer aus.

Sichern und Verletzte bergen

Solche Szenen sind in der heutigen Zeit durchaus vorstellbar. Die zunehmende Verkehrsdichte und die vielen äusseren Einflüsse mit denen Automobilisten heute konfrontiert sind führen teilweise zu dramatischen Unfällen. Unter den kritischen Augen des Instruktors der Gebäudeversicherung des Kantons Zürich, Maurizio Lomartire, wurde eine schnelle und speditive Schadenplatzsicherung erstellt und sogleich mit der Bergung der verletzten Personen begonnen. Doch diese erwies sich als äusserst schwierig, sodass auch noch das Pionierfahrzeug zum Einsatz beordert werden musste.

Einsatzleiter war zufrieden

«Mir hat sehr gefallen, wie während dieser Übung gearbeitet wurde», erklärte Lomartire an der Bilanzbesprechung. Insbesondere die Rückmeldungen nach dem Befehlsempfang sichern einen reibungslosen Ablauf - nicht nur bei einer Übung. «Es war eine gute Übung, wo die verschiedensten Elemente nahtlos ineinander gepasst haben», erklärte Einsatzleiter Luginbühl im Anschluss. Vor allem der Teamgeist und das gute Handwerk der Rettungskräfte waren auch für die vielen Zuschauer am Strassenrand auffällig.

Nebst ehemaligen Offizieren und Kommandanten der Feuerwehr Schlieren verfolgte am Samstagnachmittag auch eine Delegation anderer Limmattaler Brandschützer die Hauptübung. Genauso interessiert am Geschehen zeigten sich Stadtpräsident Toni Brühlmann, der für die Feuerwehr verantwortliche Stadtrat Markus Bärtschiger und Adrian Leimgrübler, Statthalter des Bezirks Limmattal.