Das diesjährige Kinderprogramm der Schlieremer Kulturkommission wurde gestern mit einem Jonglier-Workshop eröffnet. Unter professioneller Leitung von Pico Gisler, ehemaliger Zirkusartist und Leiter der Zirkusschule Bellissimo in Kloten, lernten acht Kinder in der Turnhalle Grabenstrasse spielend jonglieren.

Wie Ruth Huber, Mitglied der Kulturkommission Schlieren, sagte, sei dieser Anlass der einzige Workshop des Programms, der es den Kindern ermögliche, aktiv mitzuwirken. Das Jonglieren sei ein Zirkusakt und bereite den Kindern grosse Freude. Durch die erzielten Fortschritte werde ausserdem das Selbstbewusstsein der Kinder gestärkt, so Huber. Doch sich zweieinhalb Stunden lang zu konzentrieren, sei eine beachtliche Leistung. «Das Jonglieren erfordert eine hohe Konzentration und trainiert die Motorik», sagt Huber.

Pico Gisler übte mit den Kindern das Jonglieren mit verschiedenen Utensilien, wozu Bälle und Ringe gehörten. Tellerdrehen war ebenfalls Teil des Programms. Auch die Diabolos kamen zum Zuge. Es sei ihm besonders wichtig, mit diesem Workshop die Fantasie und Kreativität der Kinder anzuregen und zu fördern, sagte Gisler.