Limmattal

Die Bevölkerung darf beim Richtplan Limmattal mitreden

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Die Bevölkerung darf sagen, was sie vom regionalen Richtplan hält. Wie die Zürcher Planungsgruppe Limmattal (ZPL) in einer gestern verschickten Mitteilung schreibt, soll der Richtplan im Sommer oder Herbst zur Mitwirkung öffentlich aufgelegt werden.

An seiner ersten Sitzung des Jahres habe der Vorstand der Planungsgruppe «Limmattal – Planung Limmattal» bei der Überarbeitung des regionalen Richtplans eine weitere Phase abgeschlossen, schreibt die ZPL in der Mitteilung. Nun liegt der Ball erstmals bei der kantonalen Baudirektion; sie übernimmt die Vorprüfung der Planung. Damit soll sichergestellt werden, dass die Planung später einmal vom Regierungsrat festgesetzt wird.

Bereits im letzten Herbst hat die Planungsgruppe die Änderungen am Richtplan ausführlich mit den Gemeinden und Städten diskutiert und die Planung anschliessend bereinigt. Viele der Anliegen der Gemeinden habe man in geeigneter Form aufgenommen, heisst es in der Mitteilung.

Gleichzeitig läuft auch die Arbeit am kantonalen Richtplan auf Hochtouren; mit der Behandlung durch den Kantonsrat kommt sie im März dieses Jahres in die entscheidende Phase. Der ZPL-Vorstand hat «mit Befriedigung» festgestellt, dass im Antrag der vorberatenden kantonsrätlichen Kommission nun «wesentliche Anliegen der Region» enthalten sind, wie er schreibt. Dazu gehören der Verzicht auf einen Ausbau der Eisenbahnstrecke zwischen Altstetten und Killwangen auf sechs Geleise und dafür die Aufnahme einer neuen Tunnelstrecke, dem Honerettunnel. Ebenfalls enthalten ist im Antrag nun die Beibehaltung des vorgeschlagenen Siedlungsgebiets in Oetwil und Geroldswil.

Knackpunkt: Ausbau Kanti Urdorf

Gar nicht zufrieden ist die Planungsgruppe dafür mit der Tatsache, dass der gewünschte Ausbau der Kantonsschule Urdorf in der kantonalen Richtplanung nicht vorkommt. In einem Schreiben hat der ZPL-Vorstand die Limmattaler Kantonsrätinnen und Kantonsräte aufgefordert, sich dagegen zu wehren und sich auch für weitere nicht berücksichtigte Anliegen des Limmattals einzusetzen. Die Planungsgruppe fordert zudem, dass die Trasseesicherung für eine spätere Westumfahrung von Dietikon nicht aufgegeben werden dürfe. (BHI)

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