Besserung soll der August mit sich bringen. Dieser soll die Saison retten: Wenn der August nämlich richtig schön würde, könnte die Saisonbilanz noch aufgebessert werden, sagt Arthur Vögeli, Betriebsleiter vom Schlieremer Bio-Schwimmbad Im Moos.

Optimismus in Schlieren

«Bis jetzt sind wir finanziell im Vergleich zu den letzten Jahren ungefähr 30 bis 50 Prozent im Hintertreffen», sagt er. Seinen Optimismus hat er aber noch nicht verloren. Letztes Jahr habe es zu dieser Zeit ziemlich ähnlich ausgesehen und der plötzliche Wetterumbruch im August habe dann doch noch gute Umsätze eingebracht, sagt Vögeli.

«Für eine volle Badi muss es gleich mehrere Tage hintereinander schönes Wetter sein, denn die Leute warten immer erst ein paar Tage ab, bevor sie sich wieder in die Badi wagen», sagt er weiter.

«Bescheidene Bilanz» in Urdorf

Auch Bruno Fahrni, Badmeister der Urdorfer Badi Weihermatt, zieht eine ähnliche Zwischenbilanz: «Bis jetzt war die Saison sehr schlecht, wenn das Wetter nicht ganz schnell umreisst, werden wir eine sehr bescheidene Saisonbilanz ziehen müssen», sagt er.

Entscheidend seien jeweils die beiden Wochenenden vor den offiziellen Schulsommerferien. Denn dann wollten die Leute vor dem Ferienstart noch möglichst braun werden. Dieses Jahr waren diese Tage sehr regnerisch. Dies bedeute laut Fahrni erfahrungsgemäss ein schlechtes Omen für den ganzen Sommer. Letztes Jahr habe die Saison etwas sonniger gestartet und habe sich dann nach einer Schlechtwetterphase auch im August von ihrer besten Seite gezeigt, erklärt Fahrni.

Optimistisch bleiben in Oberengstringen

Auf einen guten August hofft auch Doris Hängärtner, Leiterin des Freibades Zwischen den Hölzern in Oberengstringen. Sie sei optimistisch, dass der August besser wird, genauso wie letztes Jahr. In der letzten Saison seien jedoch die Eintrittszahlen statistisch gesehen zu diesem Zeitpunkt etwas höher gewesen, sagt Hängärtner.

In Birmensdorf ist man gut gestimmt

«Regen hin oder her; die Schwimmer kommen bei jedem Wetter», sagt Marcel Alfa, Badmeister im Schwimmbad Geren in Birmensdorf. Die Wassertemperaturen seien konstant warm, da das Bad über eine Heizung verfüge. Dies schätzten die Stammbadegäste vor allem an regnerischen Tagen sehr.

Oft seien dann die Bäder leer und die wenigen Gäste fühlten sich wie in einem Privat-Pool, erzählt Alfa. Die Hoffnung auf eine positive Schlussbilanz im September hat er noch nicht aufgegeben. «Dieses Jahr ist sehr ähnlich wie das letzte. Da hat der Sommer auch eher harzig begonnen, wurde dann plötzlich doch noch schön», sagt er.

Durchzogenen Saison im Fondli in Dietikon

Weniger wetterabhängig ist das Fondli in Dietikon. Denn an regnerischen, kühlen Tagen, könnten die Badegäste einfach vom Freibad ins Hallenbad ausweichen, sagt Oskar Schildknecht, der Betriebsleiter. Die Saison sei bisher sehr durchzogen gewesen und die Gäste hätten das Innenbad daher sehr geschätzt. «Somit konnte einiges aufgefangen werden», sagt er.