Switzerland’s Next Topmodel

Die Ausgegrenzte sahnt schon wieder ab — und sorgt sich über allfälligen Neid

Nayla Joy Dubs hat guten Grund zum Lachen.

Nayla Joy Dubs hat guten Grund zum Lachen.

Die Aescherin Nayla Joy Dubs reitet weiter in Richtung Model-Olymp. Ohne grosse Mühe modelt sie sich durch die vierte Episode.

Die Reise für die neun übrig gebliebenen Models, die um den Sieg bei Switzerland’s Next Topmodel kämpfen, führte in der gestrigen vierten Episode nach Bern. Am Rennen der E-Formula, die im Sommer stattfand, galt es einen Live-Catwalk zu absolvieren. Unter ihnen posierte auch Nayla Joy Dubs.

Als Gastjuror wurde Modefotograf Stephan Glathe vorgestellt. Sein Fazit über die Darbietung der Aescherin: «Nayla hat es gut gemacht.» Sie blieb somit von harscher Kritik verschont und musste sich keinen so bösen Kommentar von ihm anhören, wie später in der Sendung ihre Modelkollegin Stella. «Mir fällt die Marke nicht ein, die dieses Gesicht braucht.» Die Luzernerin Stella musste als schüchternes Reh, wie sie später noch genannt wurde, nach Hause gehen.

Dubs wird das neue Gesicht einer Printkampagne

Zurück in der Unterkunft Villa Schloss Sihlberg fiel bereits eine erste Entscheidung darüber, wer weiterhin bleiben durfte. Die Aescherin kam ohne Mühe weiter und zeigte sich erleichtert: «Ich war am Sterben» sagte sie, als sie glücklich in die Arme ihrer Mitstreiterin Gabriela fiel.
Am nächsten Tag stand ein grosses Casting bevor: Die Models mussten in Zweierteams ein kleines Video produzieren und eine Tagescreme der Marke Nivea in Szene setzen. Die ungewollt zweideutige Aussage von Dubs in der Werbebotschaft «es ist konstant feucht», brachte auch sie selbst zum Lachen. Und es folgten unzählige Versuche. Die Mühe lohnte sich aber, denn es wartete ein begehrenswerter Job: das Gesicht für eine Kampagne dieser Marke zu werden. Dubs stach mit ihrer Natürlichkeit und Authentizität heraus und gewann die Challenge.

Die 21-Jährige war sprachlos als sie ihren Namen hörte. Sie konnte damit ein weiteres Mal eine grosse Aufgabe für sich entscheiden. «Wenn sie so weitermacht, dann macht sie sich wirklich langsam zur Favoritin», meinte Hauptjurorin Manuela Frey. Aber Dubs plagte nach dem erneuten Gewinn ein schlechtes Gewissen. Sie sorgte sich über den allfälligen Neid ihrer Modelkolleginnen.

Auch bei Erschöpfung gilt es abzuliefern

«Ich war früher immer die Ausgegrenzte und für mich ist es so krass, ein weiteres Mal im Mittelpunkt zu stehen», erzählte sie. Gerade deshalb sei ihr Erfolg für sie speziell und ungewohnt.

Den Job absolvierte sie mit gewohnter Bravour. «Nayla verhaltet sich sehr professionell und zeigt sich variabel», sagte Isabel Läderach, Senior Brandmanagerin bei Nivea Schweiz. Dubs kam danach sehr müde zum zweiten Shooting. Und das wurde ihr schon eher zum Verhängnis.
Mit einer Hochsteckfrisur kletterte sie genervt eine freihängende Stahlseilleiter hoch. Entsprechend harsche Worte kamen von der Jury, bis sie sich zusammenriss. «So eine Einstellung will ich nie mehr sehen, auch nicht nächste Woche», sagte Frey. Damit erhielt Dubs ein weiteres Foto; das Ticket für die nächste Runde. Die fünfte Episode gibt es in einer Woche am Freitagabend um 20.15 Uhr auf Pro Sieben Schweiz zu sehen.

Autor

Cynthia Mira

Cynthia Mira

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