Spital Limmattal

Die Angestellten des «Limmi» mögen ihre Chefs und sind allgemein zufrieden

Die Angestellten des Spitals Limmattal sind zufrieden (Symbolbild)

Die Angestellten des Spitals Limmattal sind zufrieden (Symbolbild)

Die Mitarbeitenden des Spitals Limmattal sind mit ihrem Arbeitgeber zufrieden. Das legt eine neue Studie des international agierenden, unabhängigen Instituts «Great Place to Work» nahe, die das Spital Limmattal gestern publizierte.

So hätten über drei Viertel der Mitarbeitenden zugestimmt, dass ihr Arbeitsplatz «sehr gut» sei. Dank dieses Resultats erhält das «Limmi» als erstes Schweizer Spital die Auszeichnung «Great Place to Work», auf Deutsch: grossartiger Arbeitsplatz. Das «Limmi» erhielt die Auszeichnung diesen Mittwoch. Insgesamt landete das Spital Limmattal auf Platz drei in der Kategorie Gesundheit- und Sozialwesen.

Diese drei Punkte werden gelobt

Drei Punkte machten das Spital zu einem besonderen Arbeitgeber, wie Personalchef Matthias Gehring auf Anfrage erklärt.

Der Betrieb an sich: Er habe die richtige Grösse, um Vielfalt zu ermöglichen, er sei teamorientiert organisiert. Kurz: nicht zu klein, nicht zu gross.

Das Team schaffe ein gutes Arbeitsklima, die Leute fühlten sich aufgehoben.

Die Führung sei gut.

Die Befragten stört am meisten die Infrastruktur des Spitals, etwa die Grösse der Patientenzimmer. Diesem Umstand wird mit der Inbetriebnahme des Neubaus im Mai 2018 Rechnung getragen, weil kleinere und modernere Zimmer gebaut werden.

Jeder Zweite hat sich geäussert

Die besten Schweizer Arbeitgeber wurden zum 6. Mal erhoben. Von den rund 1200 Angestellten des Spitals Limmattal und des angeschlossenen Pflegezentrums haben die Hälfte an der im letzten Herbst 2013 durchgeführten Umfrage teilgenommen.

Mit einem Durchschnittswert von 71 Prozent sei das Resultat erfreulich, so der Spitaldirektor Thomas Brack. Damit liege das «Limmi» acht Prozentpunkte über dem Vergleichswert aller teilnehmenden Institutionen im Gesundheitswesen aus der Schweiz, Deutschland und Österreich. Die Arbeitsplatzzufriedenheit sei nicht nur insgesamt, sondern auch bei allen Beteiligten in etwa gleich hoch beurteilt worden.

Kriterium: Wie fair sind die Chefs?

Das Institut «Great Place to Work» führt nach eigenen Angaben die weltweit grösste jährliche Studienreihe zum Thema Arbeitsplatzkultur und Arbeitgeberattraktivität durch. Die anonyme Befragung der Mitarbeitenden beurteile Glaubwürdigkeit, Respekt und Fairness des Verhaltens des Managements gegenüber den Mitarbeitenden und beziehe Aspekte wie etwa Teamgeist, Stolz, berufliche Entwicklung, Vergütung und Work-Life-Balance mit ein.

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