Dietikon

Die 22 Dietiker Arbeitsplätze bei Koenig Feinstahl sind in Gefahr

Einerseits werde die Konkurrenz aus dem Ausland stetig grösser, andererseits sei die Nachfrage aus dem Inland zurückgegangen: Koenig Feinstahl in Dietikon.

Einerseits werde die Konkurrenz aus dem Ausland stetig grösser, andererseits sei die Nachfrage aus dem Inland zurückgegangen: Koenig Feinstahl in Dietikon.

Bis Ende Mai muss die Geschäftsleitung des Blechbearbeiters Koenig Feinstahl AG (KFS) «alle Optionen bis zur Betriebsschliessung prüfen».

Koenig Feinstahl beschäftigt gesamthaft 66 Mitarbeiter, 44 davon im sankt-gallischen Sennwald und 22 in Dietikon. «Ein Abbau von Arbeitsstellen kann leider nicht ausgeschlossen werden», heisst es in einer Mitteilung von Verwaltungsratspräsident Philippe Dietziker..

Die finanziellen Probleme der Firma gründen auf drei Faktoren. Einerseits werde die Konkurrenz aus dem Ausland stetig grösser, andererseits sei die Nachfrage aus dem Inland zurückgegangen, da KFS-Kunden ihre Produktion verkleinern oder ins Ausland verlagern. KFS-Kunden sind Industriebetriebe in den Bereichen Möbel, Betriebseinrichtungen und Röhrenherstellung.

Mit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses hätten die ausländischen Konkurrenten auf einen Schlag einen zusätzlichen Wettbewerbsvorteil erhalten, sagte ein Sprecher der KFS gegenüber dem «St. Galler Tagblatt». Egal, wie der Entscheid Ende Mai ausfalle, werde der Betrieb noch bis Ende September weitergeführt.

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