Koenig Feinstahl beschäftigt gesamthaft 66 Mitarbeiter, 44 davon im sankt-gallischen Sennwald und 22 in Dietikon. «Ein Abbau von Arbeitsstellen kann leider nicht ausgeschlossen werden», heisst es in einer Mitteilung von Verwaltungsratspräsident Philippe Dietziker..

Die finanziellen Probleme der Firma gründen auf drei Faktoren. Einerseits werde die Konkurrenz aus dem Ausland stetig grösser, andererseits sei die Nachfrage aus dem Inland zurückgegangen, da KFS-Kunden ihre Produktion verkleinern oder ins Ausland verlagern. KFS-Kunden sind Industriebetriebe in den Bereichen Möbel, Betriebseinrichtungen und Röhrenherstellung.

Mit der Aufhebung des Euro-Mindestkurses hätten die ausländischen Konkurrenten auf einen Schlag einen zusätzlichen Wettbewerbsvorteil erhalten, sagte ein Sprecher der KFS gegenüber dem «St. Galler Tagblatt». Egal, wie der Entscheid Ende Mai ausfalle, werde der Betrieb noch bis Ende September weitergeführt.