Weiningen

Deutliches Ja zum neuen Reservoir auf dem Gubrist

Mit dem neuen Reservoir auf dem Gubrist soll künftig sichergestellt werden, dass nicht nur tief, sondern auch hoch gelegene Gebiete über genügend Wasserdruck verfügen.

Mit dem neuen Reservoir auf dem Gubrist soll künftig sichergestellt werden, dass nicht nur tief, sondern auch hoch gelegene Gebiete über genügend Wasserdruck verfügen.

Die Stimmberechtigten genehmigen den Kredit über 3,3 Millionen Franken für den Neubau der Wasserspeicheranlage – nun liegt der Ball bei Unterengstringen.

Die neue Wasserspeicheranlage im Gebiet Holeeberen auf dem Gubrist kann kommen. Zumindest wenn es nach den Weininger Stimmberechtigten geht. Sie bewilligten gestern den Kredit von 3,3 Millionen Franken für den Bau des Reservoirs mit 1153 Ja- (92,7 Prozent) zu 91 Nein-Stimmen (7,3 Prozent) sehr deutlich. Die Stimmbeteiligung betrug 45,6 Prozent.

Damit das Reservoir erstellt werden kann, müssen aber auch die Unterengstringer Stimmbürger an der Gemeindeversammlung am 5. Dezember zustimmen. Sie befinden dann über die Beteiligung mit 540 000 Franken am Neubau, über den Anschluss der Wasserversorgung mit einer Druckzone an das Reservoir in der Höhe von etwa 1,8 Millionen Franken und den Zusammenarbeitsvertrag mit Weiningen. Das Projekt soll nämlich auch Unterengstringen dienen. Denn nicht nur Weiningen hat das Problem, dass der Wasserdruck in hoch gelegenen Zonen nicht ausreichend ist. Insgesamt kostet das Projekt rund 3,8 Millionen Franken. Die Gemeinden erwarten kantonale Subventionen von 30 Prozent der Erstellungskosten.

Günstig zur Infrastruktur

Über die sehr hohe Zustimmung ist der Weininger Gemeindepräsident Mario Okle (parteilos) erfreut. «Der Reservoirbau ist kein billiges Unterfangen. Umso toller empfinde ich das eindeutige Abstimmungsresultat.» Dass die Unterengstringer Stimmberechtigten sich noch gegen das Projekt stellen könnten, glaubt er nicht. «Die Gemeinde profitiert fast noch mehr als Weiningen. Sie kommt günstig zu einer Infrastruktur, die sie ebenso benötigt wie wir», sagt Okle. Er sei guter Dinge, dass nach dem 5. Dezember zügig mit der Umsetzung begonnen werden könne.

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Autor

Sibylle Egloff

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