Limmattal
Alle fünf Gemeinden sagen eindeutig Ja zu den erneuerten Statuten des Wasserwirtschaftsverbands

Am Sonntag stimmten Dietikon, Geroldswil, Oetwil, Schlieren und Weiningen mit 87,6 Prozent für die Totalrevision der Statuten des Wasserwirtschaftsverbands Limmattal. Neu verfügt der Zweckverband über ihren eigenen Finanzhaushalt.

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Die Statuten des Wasserwirtschaftsverbands werden nun an die kantonale Gesetzgebung angepasst. (Symbolbild)

Die Statuten des Wasserwirtschaftsverbands werden nun an die kantonale Gesetzgebung angepasst. (Symbolbild)

Severin Bigler

Die Stimmberechtigten von Dietikon, Geroldswil, Oetwil, Schlieren und Weiningen sprechen sich mit 87,6 Prozent Ja-Stimmen klar für die totalrevidierten Statuten des Wasserwirtschaftsverbands Limmattal aus. Am höchsten war die Zustimmung in den fünf beteiligten Gemeinden in Weiningen mit 89,2 Prozent, am tiefsten in Geroldswil mit 85,1 Prozent.

Die Stimmbeteiligung betrug insgesamt 35,2 Prozent. Sie lag zwischen 31,7 Prozent in Schlieren und 45,6 Prozent in Oetwil. Wegen des 2018 revidierten kantonalen Gemeindegesetzes müssen alle Zweckverbände bis Anfang 2022 ihre ­Statuten totalrevidieren.

Die wichtigste Neuerung sieht vor, dass alle Zweckverbände über einen eigenen Finanzhaushalt verfügen müssen. Der neue Passus, dass Wasser auch an Dritte abgegeben werden kann, diene nur der Versorgungssicherheit, wie der Dietiker Infrastrukturvorstand Lucas Neff (Grüne) im Juli an der Dietiker Gemeinderatssitzung erklärt hatte. (liz)

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