Spital Limmattal
Der Weg ist frei für das Neubauprojekt des Spitals Limmattal

Das Verwaltungsgericht Zürich hat die Submissionsbeschwerde eines unterlegenen Mitbieters für den Neubau des Spitals Limmattal zurückgewiesen. Die Bietergemeinschaft Marti/ BAM akzeptiert das Urteil und verzichtet auf einen Weiterzug.

Bettina Hamilton-Irvine
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Die Eingangshalle verbindet die beiden Eingänge
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Hinter dem Spital soll eine Parkanlage enstehen
Insgesamt 200 Betten soll es im neuen Spital geben
Neubau Spital Limmattal

Die Eingangshalle verbindet die beiden Eingänge

Zur Verfügung gestellt

Grosses Aufatmen bei den Verantwortlichen des Spitals Limmattal: Die seit Ende Dezember 2012 hängige Submissionsbeschwerde gegen die Vergabe für den Neubau des Spitals Limmattal wurde vom Zürcher Verwaltungsgericht zurückgewiesen. Die Bieterschaft Marti/ BAM hatte sich als einen von vier Totalunternehmern um den Auftrag für das rund 270 Millionen Franken schwere Neubauprojekt des Spital Limmattals beworben. Die Baukommission entschied sich jedoch einstimmig für die Firma Losinger Marazzi. Gegen die am 3. Dezember erfolgte Vergabe wehrte sich Marti/ BAM: Sie verlangen, der Zuschlag sei ihnen zu erteilen - oder das Vergabeverfahren müsse wiederholt werden. Konkret moniert der Totalunternehmer, die Bewertung der Angebote im Zusammenhang mit dem optionalen Finanzierungsangebot sei mangelhaft.

Damit konnte die Bietergemeinschaft das Verwaltungsgericht aber nicht überzeugen: Nach Anhörung der beiden Parteien wies es die Beschwerde Mitte März zurück, wie das Spital Limmattal am Donnerstagmorgen in einer Mitteilung schreibt. Marti/ BAM haben seither mitgeteilt, dass sie das Urteil akzeptieren wollen und auf einen Weiterzug ans Bundesgericht verzichten.

Damit kann es weitergehen mit dem Neubauprojekt, das seither auf Eis lag. Bereits sei der Vertrag betreffend Optimierung des Projekts unterschrieben worden, teilt das «Limmi» mit. In den nächsten Wochen werden verschiedene Nutzergruppen aus den ärztlichen, pflegerischen, logistischen und technischen Bereichen gemeinsam mit der Firma Losinger Marazzi intensiv an der Verbesserung einiger Details des Projekts arbeiten.

Zudem muss die Finanzierung gesichert werden. Dies soll mittels Fremdkapital geschehen. Bereits sei «die Finanzierung für einen grossen Teil der Investitionen gesichert», heisst es in der Mitteilung des Spitals. Das Projekt soll der Bevölkerung des Zweckverbands im September 2013 zur Abstimmung vorgelegt werden.