Oberengstringen

Der Weg für die einheitliche Zürcher Kirchgemeinde ist geebnet - es kommt zur Abstimmung

Ohne Geld aus dem Zürcher Kirchgemeindeverband würde es sie nicht geben: Die reformierte Kirche von Oberengstringen.FLA

Ohne Geld aus dem Zürcher Kirchgemeindeverband würde es sie nicht geben: Die reformierte Kirche von Oberengstringen.FLA

Auf dem Weg zu einer einheitlichen Zürcher Kirchgemeinde, der auch Oberengstringen angehört, sind die Reformierten einen Schritt weiter.

Die reformierte Zentralkirchenpflege der Stadt Zürich hat den Zusammenschlussvertrag fast einstimmig verabschiedet, wie sie gestern mitteilte. Dieser sieht die Gründung einer einzigen Kirchgemeinde Zürich auf den 1. Januar 2019 vor.

In der Debatte sei man sich weitgehend einig gewesen, was Zusammenschluss und Zeitplan betreffe, heisst es in der Mitteilung. Zwar hätten einige Delegierte die Sorge geäussert, dass die Kirche ihre lokale Verankerung verlieren könnte, wenn die Kirchgemeinden in den Quartieren verschwinden. Doch sind, als Bindeglied zwischen der gesamten Kirchgemeinde und den einzelnen Kirchen, zehn Kirchenkreise vorgesehen. Im September 2016 schon teilte die Zentralkirchenpflege mit, dass Oberengstringen zusammen mit Höngg und Wipkingen-West einen Kirchenkreis bilden wird. «Die konkrete Ausgestaltung der Strukturen steht im laufenden Reformprozess jetzt an», heisst es in der Mitteilung von gestern.

Der Zusammenschlussvertrag wurde von der Zentralkirchenpflege schliesslich bei nur zwei Gegenstimmen genehmigt. Nun müssen die einzelnen Kirchgemeinden noch einzeln zustimmen, was an ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlungen im Mai und Juni geschehen soll. Für die nächste Phase des Reformprozesses bewilligte die Kirchenpflege einen Projektkredit von 3,7 Millionen Franken sowie 1,2 Millionen für eine einheitliche Software-Lösung.

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Autorin

Bettina Hamilton-Irvine

Bettina Hamilton-Irvine

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