Nadine Jenny

«Der Wechsel ist für mich eine Entlastung»

Nadine Jenny (rechts).

Nadine Jenny

Nadine Jenny (rechts).

Die Seonerin Nadine Jenny, wechselte vom NLA-Volleyballklub Voléro Zürich zum Konkurrenten Sm'Aesch Pfeffingen. Die 20-jährige Libera besucht die Sportkanti in Aarau und macht im Frühling die Matura.

Wieso haben Sie vom Meisterteam Voléro Zürich ins Provinzteam Sm'Aesch gewechselt?
Nadine Jenny: Letztes Jahr fehlte ich 12 Wochen in der Schule. Das liegt im Maturajahr nicht mehr drin. Dieses Jahr spielt Voléro in der Champions League, was sicher noch intensiver geworden wäre. Der Wechsel ist für mich eine Entlastung.

Ist Sm'Aesch also nur eine Übergangslösung?
Jenny: Das weiss ich noch nicht. Es kommt darauf an, wie es mir gefällt diese Saison.

Treten Sie auch in der Nationalmannschaft kürzer ?
Jenny: Das habe ich nicht vor. Im Winter während der Meisterschaft habe ich keine Verpflichtungen in der Nati, die kommen erst im Mai. Dann kommt es ein bisschen darauf an, wann die Maturaprüfungen angesetzt werden. Ich hoffe, dass das gut aneinander vorbeigeht.

Wie war der Empfang bei Sm'Aesch?
Jenny: Ich wurde gut aufgenommen und habe mich eingelebt. Die meisten Spielerinnen kenne ich von der Juniorenzeit oder vom Beachvolleyball, deshalb war für mich nicht alles neu.

Wo sehen Sie Unterschiede zwischen Voléro und Sm'Aesch?
Jenny: Bei Voléro spielen fast nur Ausländerinnen. Das Budget ist viel grösser, Voléro hat mehr Sponsoren und dementsprechend mehr Ausrüstung. Auch der Trainerstab ist viel grösser und die Trainingszeiten sind flexibler, da mehr Hallen zur Verfügung stehen. Bei Sm'Aesch ist es etwas lockerer. Wenn ich einmal fehle wegen der Schule, wird das akzeptiert, das Verständnis ist viel grösser, weil nicht alle Profisportlerinnen sind. Aber sonst geht es ums gleiche, wir trainieren und wollen immer gewinnen.

Was sind die Mannschaftsziele für die bevorstehende Saison?
Jenny: In der Meisterschaft wollen wir die Playoffs erreichen. Im Challenge Cup gilt es sicher die erste Runde gegen Mallorca zu überstehen.

Was sind Ihre persönlichen Ziele?
Jenny: Ich will mich auf meiner Position als Libera verbessern und zeigen, was ich kann. Zudem will ich mein Wissen und meine Erfahrung weitergeben und Verantwortung im Team übernehmen. Und in der Schule natürlich die Matura bestehen.

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