Monza (I)
Der Urdorfer Bruno Weibel rast in seinem Oldtimer zum Sieg

Am Wochenende fand die 63. Ausgabe der "Coppa Intereuropa" in Monza (Italien) statt. Auch der Urdorfer Bruno Weibel nahm am dritten Rennen dieser Saison teil und holte zwei Klassensiege nach Hause. Im Gesamtklassement landete er auf dem 7. Platz.

Merken
Drucken
Teilen
Bruno Weibel freut sich über seine Klassensiege.
3 Bilder
Bruno Weibel Monza
Mit dem Fahrzeug war vorher Jo Siffert gefahren.

Bruno Weibel freut sich über seine Klassensiege.

Diana Weibel

Das in lombardischem Gebiet gelegene Städchen Monza lockte am Wochenende nicht nur mit sonnigem Wetter und warmen Temperaturen: Auch die 63. Ausgabe der "Coppa Intereuropa" fand am Samstag und Sonntag in der norditalienischen Ortschaft statt.

Bruno Weibel ist 1978 geboren und in Urdorf aufgewachsen. Heute ist er Inhaber einer Werkstätte für Lotus Sportwagen und historische Rennwagen. 2015 feierte er nach einer sechsjährigen Pause die Rückkehr in den historischen Motorsport. Bereits in seiner ersten Saison entschied er die Europameisterschaft der historischen Formel Junior für sich und hatte damit sein mittelfristig gestecktes Ziel Europameister zu werden bereits erreicht.

Bruno Weibel, der vergangene Saison den Europameistertitel der FIA Formula Junior gewann, zählte ebenfalls zu den rund 150 Teilnehmern. Seine direkte Konkurrenz hatte Weibel immer fest im Griff, so fuhr er an beiden Rennen je einen überlegenen Klassensieg ein. Im Wettkampf gegen Fahrer aus besseren Klassen landete er auf dem 7. Platz.

Für Weibel ebenfalls ein Erfolg, denn sein Sportgerät verfügt nur über vier Gänge und Trommelbremsen, während die Rennwagen seiner Konkurrenz mit fünf Gängen und Scheibenbremsen ausgestattet sind.

Am 13./14. August 2016 folgt das nächste Rennwochenende am deutschen Nürburgring.

Die FIA Lurani Trophy ist die offizielle Europameisterschaft der Formel Junior, in der die Fahrer in einsitzigen, offenen Rennwagen aus den 50er- und 60er-Jahren unterwegs sind.