Geroldswil
Der Treffpunkt im Foyer wird bis im Frühling 2014 weiter betrieben

Das Foyer der reformierten Kirche Geroldswil bleibt ein gemütlicher Ort zum Kaffeetrinken und zum Plaudern. Der Ende August 2012 eröffnete Treffpunkt wird mindestens bis im Frühling 2014 weiter betrieben.

Sandro Zimmerli
Drucken
Begehrter Ort – rund 2280 Personen haben den Treffpunkt seit der Eröffnung im August 2012 bis Ende Januar besucht.

Begehrter Ort – rund 2280 Personen haben den Treffpunkt seit der Eröffnung im August 2012 bis Ende Januar besucht.

Sandro Zimmerli

Das hat die reformierte Kirchenpflege Weiningen - die Kirchegemeinde umfasst Unterengstringen, Weiningen, Geroldswil und Oetwil - nach Abschluss der Pilotphase entschieden. Diese endete im Februar.

«Durch den Treffpunkt ist das Foyer farbiger geworden. Wir erhalten von den Besuchern viele positive Feedbacks», sagt Kirchgemeindepräsidentin Barbara Haller. Rund 2280 Personen hätten den Treffpunkt seit der Eröffnung bis Ende Januar besucht. Deshalb habe sich die Kirchenpflege entschieden, den Betrieb bis im Frühjahr weiter zu führen. «So lange läuft der Diakoniekredit der reformierten Kirche des Kantons Zürich für das Projekt. Mit diesem Geld wird ein Teilpensum der Initiantin und Leiterin des Treffpunkts, Claudia Jud, bezahlt», so Haller.

Viele Mütter als Gäste

Danach wird die Kirchenpflege erneut über eine Weiterführung entscheiden müssen. «Da der Treffpunkt so erfolgreich ist, wollen wir ihn gerne über das Frühjahr 2014 hinaus betreiben», sagt die Kirchgemeindepräsidentin. Die ursprüngliche Idee der Kirchenpflege sei es gewesen, dass der Treffpunkt von Freiwilligen geleitet werde. In der Praxis habe sich gezeigt, dass es durchaus sinnvoll sei, eine Teamleiterin zu haben. «Wir müssen deshalb schauen, wie wir die Stelle von Claudia Jud nach Ablauf des Kredites weiter finanzieren können», so Haller.

Zufrieden ist auch die Initiantin des Treffpunktes. «Wir haben ein gemischtes Publikum. Neben älteren Leuten kommen auch viele Mütter zu uns. Sie nutzen das Spielzimmer für einen Schwatz mit Kolleginnen oder warten auf die Kinder, die von der Schule kommen», sagt Claudia Jud. Sie hat das Konzept im Rahmen ihrer Abschlussarbeit an der Fachschule für Sozialmanagement erarbeitet und umgesetzt.

Ziel des Treffpunktes ist es, aus dem Foyer einen Begegnungsort für die Bevölkerung zu machen, an dem in ungezwungener Form bei Kaffee und Kuchen über Gott und die Welt geredet werden kann. Bislang wurde das Foyer nur für den Kirchenkaffee nach Gottesdiensten, für Apéros, beispielsweise bei Seniorenvorträgen, und einmal im Jahr für den Basar genutzt. Willkommen ist jedermann, nicht nur Mitglieder der reformierten Kirche.

Der Treffpunkt ist von Dienstag bis Donnerstag jeweils von 9 bis 11.30 Uhr und von 14 bis 17 Uhr geöffnet sein. Das Angebot umfasst Kaffee, Tee und verschiedene Softgetränke. Alkohol wird keiner ausgeschenkt. Derzeit sind neben Jud sechs freiwillige Frauen dafür zuständig, dass der Betrieb läuft. «Zudem haben wir eine Reihe von Frauen, die unentgeltlich Kuchen für uns backen», sagt Jud.

«Dieses Konzept samt Öffnungszeiten hat sich bewährt. Deshalb wird der Betrieb vorderhand in der gegenwärtigen Form weitergeführt», so Jud. Die Besucher würden es schätzen, dass man schnell miteinander in Kontakt komme. «Positiv wird auch aufgenommen, dass bei uns kein Konsumationszwang herrscht», sagt Jud.

Aktuelle Nachrichten