Der Voranschlag 2014 der politischen Gemeinde Geroldswil weist gegenüber dem Budget 2013 ein um rund 1,3 Millionen Franken schlechteres Ergebnis aus. Er schliesst bei einem Aufwand von rund 20,84 Millionen Franken und einem Ertrag von knapp 18,89 Millionen mit einem Aufwandüberschuss von 1,95 Millionen Franken. Der Steuerfuss soll unverändert bei 44 Prozent belassen werden.

Weniger Steuereinnahmen erwartet

Dieser budgetierte Verlust ist auf verschiedene Faktoren zurückzuführen, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. So erwarte der Gemeinderat 2014 einen rund 250 000 Franken niedrigeren Steuerertrag als im Vorjahr. Zudem hat der Souverän diesen Sommer dem Umbau- und Sanierungsprojekt für das Hallenbad zugestimmt und dafür einen Kredit in der Höhe von 6,88 Millionen Franken bewilligt.

Mit den Arbeiten wird im Januar 2014 begonnen. «Kein anderes Einzelprojekt hat während der letzten Jahrzehnte mehr gekostet als die Sanierung des vor 40 Jahren neu erstellten Hallenbades. Die Sanierungskosten werden zwangsläufig den Gemeindehaushalt nachhaltig belasten», heisst es weiter.

Im Zusammenhang mit der Erweiterung des Gubrist-Tunnels, und der damit verbundenen flankierenden Massnahmen, plane die Gemeinde im Bereich Limmattal-/Gemeindehausstrasse und im Bereich Limmattal-/Stettenstrasse nahtlos eigene Projekte. Im Budget 2014 seien entsprechende Projektierungskosten enthalten.

In den gebührenfinanzierten Bereichen der Wasser- und Abwasseranlagen seien grössere Sanierungsprojekte im Betrage von über 2,5 Millionen Franken vorgesehen, schreibt der Gemeinderat weiter. Die Planung der vorgesehenen Zentrumsüberbauung würde weiter vorangetrieben. Für einen Gestaltungsplan sowie ein Studienauftrag seien im Budget 420 000 Franken enthalten.

«Trotz grosser Sparanstrengungen steigt der Gesamtaufwand gegenüber dem Vorjahr um rund 900 000 Franken. Während der Gesamtaufwand steigt, weist das Budget 2014 insgesamt 350 000 Franken weniger Erträge aus», so der Gemeinderat. Über den Voranschlag befindet die Gemeindeversammlung am 2. Dezember.