Wie die Exekutive erklärt, sei der Ertragsüberschuss einerseits mit dem Buchgewinn von 900000 Franken aus dem geplanten Landverkauf an der Fahrweidstrasse und andererseits mit dem Finanzausgleich von rund 1,2 Millionen Franken zugunsten der Gemeinde zu erklären. Auf der anderen Seite zeige sich aber, dass die Kosten der sozialen Wohlfahrt und der Bildung gegenüber der Rechnung 2010 stark gestiegen seien.

Hohe Investitionskosten

So sei das Schuljahr 2011/2012
mit 20 Kindern mehr als im Vorjahr gestartet. Dies führe zu den entsprechenden variablen Mehrkosten, so der Gemeinderat. Infolge zusätzlicher Schüler und drei Einzelfalllösungen seien die kantonalen sowie kommunalen Lehrstellen gegenüber dem letzten Jahr um 300 Prozent erhöht worden, was zu Mehrkosten führe.

Für die Ergänzungsleistungen und Beihilfen zur AHV und IV würde ausgehend vom aktuellen Stand mit einer markanten Erhöhung der zu erbringenden Leistungen gerechnet. Es würden Ausgaben in Rekordhöhe von 2 Millionen Franken erwartet. Da 44 Prozent der Ergänzungsleistungen durch den Kanton fix getragen würden, werde ein Mehraufwand von 330000 Franken angenommen.

Die Investitionsrechnung im Verwaltungsvermögen rechnet mit Nettoinvestitionen von knapp 2,3 Millionen Franken. So sind beispielsweise für die Aufstockung des Kindergartens Fahrweid 420000 Franken veranschlagt. Für die erste Sanierungsetappe der Halsernstrasse wird mit 465000 Franken gerechnet. (az)