Geroldswil

Der Startschuss ist gefallen: Der Singsaal-Trakt wird abgerissen

Die Abbrucharbeiten bei der Schulanlage Huebwies haben begonnen. Die Inbetriebnahme des Ersatzneubaus ist für Februar 2020 geplant.

Im Juni 2018 bewilligten die Stimmberechtigten der Primarschule Oetwil-Geroldswil einen Baukredit von knapp 6,4 Millionen Franken für einen Ersatzneubau der Schulanlage Huebwies in Geroldswil. Zum Auftakt der Sportferien wurden nun die Abbrucharbeiten des alten Singsaal-Trakts gestartet.

«Es gab kleinere Verzögerungen, bis die entsprechende Bewilligung vorlag. Die ersten Vorarbeiten sind nun aber wie geplant am Laufen», sagt Schulpräsidentin Daniela Kugler. Der Aushub ist bis Mitte März geplant und der Holzelementbau wird voraussichtlich Mitte Juni aufgerichtet. Im Februar 2020 soll der Neubau in Betrieb genommen werden.

Aufgrund der steigenden Schülerzahlen ist die Erweiterung der Schulanlage dringend notwendig. Derzeit werden in Oetwil, Geroldswil und der Fahrweid rund 770 Schülerinnen und Schüler unterrichtet, die Raumdefizite werden immer grösser. Mit dem Ersatz des alten Singsaales durch einen vierstöckigen Neubau werden nun zusätzliche Räume geschaffen.

In den beiden Obergeschossen sind je zwei Klassenzimmer, ein Foyer, ein Vorbereitungsraum, ein Gruppenraum und Toiletten geplant. Das Erdgeschoss auf Niveau des Pausenplatzes wird einen grossen Raum für den Mittagstisch mit Küche, einen Spiel- und Ruheraum, einen Zahnputzraum sowie eine rund 160 Quadratmeter grosse Terrasse umfassen. Im Sockelgeschoss auf Niveau der Poststrasse kommen ein Veloraum, Hauswarts-, Entsorgungs- und Technikräume sowie der Singsaal mit der dazugehörigen Küche und den sanitären Anlagen zu liegen.

Bauzaun soll Schüler schützen

Obwohl während der Schulzeit gebaut wird, besteht keine Gefahr für die Kinder. Die Bauarbeiten werden von einem Bauzaun abgegrenzt, das Gelände ist für die Schüler somit unzugänglich. Auch die Poststrasse wird während der gesamten Bauzeit zur schülerfreien Zone. Damit die Schüler die Strasse überqueren können, wird gegenüber der reformierten Kirche vorübergehend eine Fussgängerzone eingezeichnet. Zudem wird die Schulbushaltestelle verlagert, wie die Primarschulpflege Oetwil-Geroldswil in einem Elternbrief mitteilte.

Den Schülern bleibe jedoch immer noch genügend Gelände für die freie Zeit zwischen den Schulstunden. «Wir haben grosszügige Pausenflächen. Nicht zuletzt in Bezug auf den Anstieg der Schülerzahlen sind wir dafür sehr dankbar. Ins Baufeld musste glücklicherweise nur eine kleine Pausenfläche eingeschlossen werden», so Kugler.

Bis der neue Singsaal fertiggestellt ist, kann die Schule für Elternabende und eventuelle Theateraufführungen vermehrt auf den Gemeindesaal Geroldswil ausweichen. «Wir werden uns dieses Jahr sicher etwas zurückhalten müssen mit Schulaufführungen. Dafür wird es danach umso schöner, wenn der Neubau in Betrieb genommen werden kann», sagt Kugler.

Autor

Flavia Lehmann

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