Dietikon
Der Stadtrat soll die Pläne für das Kronenareal offenlegen

Der Stadtrat soll informieren, wann die Bautätigkeit auf dem Kronenareal wieder aufgenommen wird. Das fordert Gemeinderat Samuel Spahn (Grüne) in einer Interpellation.

Bettina Hamilton-Irvine
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Blick über die Reppisch auf das Kronenareal.

Blick über die Reppisch auf das Kronenareal.

Es stelle sich die Frage, wie lange dieser wichtige Teil von Dietikon noch eine Baustelle bleibe, schreibt er. Ebenso sei er interessiert zu erfahren, ob öffentlicher Raum geplant sei oder ob am Ende alles privat sei.

Kanton stoppte Projekt

Der Gemeinderat hat am 5. September der Teilrevision der Bau- und Zonenordnung zugestimmt. Nachdem das Referendum nicht ergriffen worden ist, sollte diese bald rechtskräftig werden. Damit müsste es «hoffentlich in absehbarer Zeit» auf dem Kronenareal weitergehen, schreibt Spahn. Er will wissen, welche Gebäude die Stadt in welcher Reihenfolge realisieren werde und wie lange es dauern werde, bis diese bezugsbereit sind. Zudem fragt Spahn, ob es Investoren gebe, die an einem Kauf der Gebäude interessiert seien und welche Pläne der Stadtrat für die Zehntenscheune und den «Alten Bären» habe.

Lange Vorgeschichte

Das Projekt «Flussbalkone» auf dem Kronenareal hat eine lange Vorgeschichte: Ursprünglich erhielt es bereits im Januar 2011 die Baubewilligung. Danach blockierte ein Rekurs die Weiterführungen, bis im Sommer 2012 der Kanton die Baubewilligung ganz aufhob, weil gewisse gestalterische Elemente nicht mit den Bestimmungen der Dietiker Kernzone zu vereinbaren waren.

Die Stadt entschied in Absprache mit der kantonalen Baudirektion, die Bestimmungen der Kernzone etwas zu lockern. Im Frühling legte der Stadtrat dem Parlament die teilrevidierte Bau- und Zonenordnung vor. Nachdem dieses die Änderungen genehmigte, dürfte dem Bau der von Stararchitektin Tilla Theus geplanten Gebäude auf dem Kronenareal nun nichts mehr im Weg stehen.