Dietikon
Der Sommerkurs im Chrüzi ist trotz Corona beliebt

Während den Sommerferien können Kinder in der Freizeitanlage Chrüzacher verschiedene Dinge ausprobieren.

Fabio Müller
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Bildergalerie der Sommerkurse im Chrüzacher
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Die Tiere wurden mittels eine Clickers auf ein Geräusch konditioniert.
Es wurden ein Waffelteig gemischt.
Die Kinder bastelten Schilder für die verschiedenen Glacésorten.
Als Mittagessen wurden Fajitas gekocht.
Barbara Käser vom Chrüzacher-Team unterstützte die Kinder bei den Fajitas.

Bildergalerie der Sommerkurse im Chrüzacher

Fabio Müller

Diese Woche haben die Kinder während ihren Sommerferien die Herrschaft über die Freizeitanlage Chrüzacher übernommen. In der diesjährigen Ausgabe des Kurses «Chrüzi in Kinderhand» konnten die Kinder in drei Gruppen Tiere trainieren, basteln und kochen. Laut Barbara Käser vom Chrüzi-Team sollen die Kinder etwas erleben können: «Die Kinder sollen Spass haben und vielleicht ein Gericht kennen lernen, dass sie auch einmal zu Hause kochen können.»
In der Kochgruppe wird jeweils ein Mittagessen für alle gekocht und etwas Kleines, das die Kinder mit nach Hause nehmen können. An den ersten beiden Tagen war dies zum einen ein Getreideriegel und zum anderen eine Aprikosenkonfitüre. Da es das Wetter zuliess, kochten die Kinder ihr Mittagessen auf dem offenen Feuer. Die 9-jährige Eva ist nicht zum ersten Mal in den Sommerferien im Chrüzi: «Ich finde es cool, was wir hier machen. Auch gestern hat mir das Programm gefallen.»

Von Fruchtglaces bis hin zu Ziegen-Tricks

Eine zweite Gruppe bereitet jeweils ein Dessert für das Mittagessen zu. Die Kinder konnten aus gefrorenen Bananen und anderen Früchten verschiedene Glacésorten herstellen. Passend zu den verschiedenen Sorten bastelten die Kinder anschliessend dazugehörige Schilder. Des Weiteren konnten die Kinder Waffeln backen. Am ersten Tag haben die Kinder verschiedene Früchtesmoothies hergestellt.
Die letzte Gruppe war bei den Tieren des Chrüzis. Die Kinder sammelten Futter für die Hasen und fütterten die Pferde. Mit den Ziegen und einem Hund lernten die Kinder, wie man den Tieren Tricks beibringt. Sie zeigten den Ziegen , wie sie auf Holzpflöcke springen oder unter einem kleinen Torbogen durchlaufen können. Livio (10) hat das gefallen: «Ich finde es cool, dass man den Tieren beibringen kann, etwas zu machen.»

Von den 20 verfügbaren Kursplätzen waren 19 gebucht. Auch andere Chrüzi-Kurse sind laut Barbara Käser beliebt: «Der Igel- und der Tierpflegekurs sind ausgebucht. Normalerweise sind die nicht so schnell ausgebucht.» Ob die viel mehr Anmeldungen auf die Coronakrise zurückzuführen sind, kann sie nicht sagen: «Ich weiss nicht, ob es ist, weil mehr Leute in den Ferien zu Hause sind.»

Auch wenn die Fallzahlen abnehmen, so musste der Chrüzi auch ein Schutzkonzept für den Kurs erstellen. Laut Barbara Käser änderte sich dadurch das Programm an einigen Stellen: «Die Kinder bleiben den ganzen Tag an einem Posten und wir versuchen den Kontakt mit den Eltern der Kinder möglichst kurz zu halten. Eigentlich wären die Eltern jeweils zum Mittagessen eingeladen gewesen. Das können wir jetzt aber nicht mehr machen.» Des Weiteren dürfen die Kinder kein Essen teilen und müssen regelmässig ihre Hände waschen. Für die Freizeitanlage sei dies schwierig, da man teilweise das Programm sehr spontan umstellen müsse.

Der Chrüzi führt zudem eine Anwesenheitsliste, um das Contact-Tracing zu ermöglichen. Einige Aktivitäten, wie zum Beispiel das Ponyreiten, können wegen den Schutzmassnahmen nicht mehr durchgeführt werden. Barbara Käser hofft, dass nach den Sommerferien wieder alle Aktivitäten durchführen kann.