Unterengstringen

Der Rechtsstreit um das Projekt für ein neues Gemeindehaus ist beigelegt

Das Projekt von Tilla Theus ist als Sieger aus dem Architekturwettbewerb hervorgegangen.

Das Projekt von Tilla Theus ist als Sieger aus dem Architekturwettbewerb hervorgegangen.

Der Unterengstringer Gemeinderat kann das von Tilla Theus entworfene Neubauprojekt für ein Gemeindehaus an der Dorfstrasse weiterverfolgen. Er hat sich mit dem beim Architekturwettbewerb zweitplatzierten Büro aussergerichtlich geeinigt.

Über die Modalitäten der Einigung haben die beiden Parteien Stillschweigen vereinbart. Dies sagte Gemeindepräsident Peter Trombik anlässlich der Gemeindeversammlung vom Mittwochabend. Der Gemeinderat rechnet bei optimalem Verlauf damit, dass das neue Gemeindehaus im Sommer 2016 bezugsbereit ist. Grund für den Rechtsstreit war der Architekturwettbewerb. Das zweitplatzierte Architekturbüro war nicht einverstanden damit, dass der Gemeinderat im Rahmen des Wettbewerbes ein so genanntes «Public Voting» durchführte. Darum legte es beim Zürcher Verwaltungsgericht Einsprache ein. Dieses gab den Architekten Recht. Der Gemeinderat gelangte daraufhin ans Bundesgericht.

Anfang dieses Jahres entschieden die Richter in Lausanne, dass das «Public Voting» rechtens war. Die Sache wurde an das Verwaltungsgericht zur Neubeurteilung zurückgewiesen. Dieses musste nun die anderen Rügen des Architekturbüros zum Vergabeverfahren beurteilen. Das Verwaltungsgericht kam zum Schluss, dass die Punktevergabe bezüglich der Preisofferte nicht korrekt war. Deshalb entschied es, dass der Vergabeentscheid aufgehoben werden muss. Der Zuschlag sollte nun das zweitplatzierte Architekturbüro enthalten. Mit der aussergerichtlichen Einigung ist dieses Thema jetzt vom Tisch.

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