Spital Limmattal
Der Neubau des «Limmi» wird von Losinger Marazzi realisiert

Der Projektwettbewerb für einen Spitalneubau ist entschieden. Die Baukommission hat ihr Verdikt einstimmig gefällt. Das Siegerprojekt wusste vor allem durch sein Betriebskonzept zu überzeugen. Im Juni 2013 soll das Volk über den Neubau befinden.

Sandro Zimmerli
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Die Eingangshalle verbindet die beiden Eingänge
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Hinter dem Spital soll eine Parkanlage enstehen
Insgesamt 200 Betten soll es im neuen Spital geben
Neubau Spital Limmattal

Die Eingangshalle verbindet die beiden Eingänge

Zur Verfügung gestellt

Gegenüber der heutigen Situation soll das Spital künftig von zwei Seiten betreten werden können. Ein Eingang befindet sich nach wie vor an der Urdorferstrasse. Der zweite liegt auf der Rückseite des neuen Gebäudes, dort wo das jetzige Spital steht. Dieser Eingang wird durch eine Parkanlage mit der geplanten Station der Limmattalbahn am Färberhüsliweg verbunden.Beide Eingangsbereiche führen in eine grosse Eingangshalle.

Dort werden die Wege aufgeteilt. Einerseits gelangt man zu den ambulanten Bereichen, andererseits zu den stationären. So sollen Kreuzungen und Vermischungen von verschiedenen Funktionen möglichst vermeiden werden. Während sich im dreigeschossigen Sockelbau die verschiedenen Kliniken und Abteilungen befinden, wird der Bettentrakt in einem ebenfalls dreigeschossigen Aufsatz untergebracht. Insgesamt sind 200 Betten geplant. Das heutige Spitalgebäude wird abgerissen. Das Pflege- und Tagungszentrum bleibt weiter bestehen.

Kosten von 210,5 Millionen Franken

Das von Losinger Marazzi erarbeitete Projekt soll 210,5 Millionen Franken kosten. Den am Wettbewerb beteiligten Totalunternehmern war ein Kostendach von 215 Millionen Franken vorgegeben worden. Das Kostendach für Gesamtprojekt liegt bei 270 Millionen Franken. Darin sind zusätzliche 55 Millionen Franken für Ausstattungen enthalten. Finanziert werden soll der Neubau in erster Linie über Fremdkapital.

Laut Spitaldirektor Thomas Brack, hat man eine Bankenlösung sowie auch eine Lösung über Versicherungen und Pensionskassen ins Auge gefasst. Läuft alles optimal, kann im Spätsommer 2014 mit dem Bau begonnen werden. Die Inbetriebnahme wäre dann im Verlaufe von 2017 möglich.