Muulaffemärt

Der Märt mit dem lustigsten Namen feiert Geburtstag

Regelmässig und abwechslungsreich: der Muulaffemärt in Urdorf zieht seit 30 Jahren viele Besucher an.

Regelmässig und abwechslungsreich: der Muulaffemärt in Urdorf zieht seit 30 Jahren viele Besucher an.

Der Muulaffemärt ist in den letzten 30 Jahren längst zur Institution geworden. Das Angebot an frischen und regionalen Produkten hat sich über die Jahre nicht gross verändert. Dafür werden immer wieder Spezialmärkte wie der «Öpfeltag» durchgeführt.

Es ist eine Erfolgsgeschichte: Woche für Woche schlagen Händler mitten in Urdorf ihre Stände auf und verkaufen frisches Obst und Gemüse ebenso wie Gewürze und fantasievolle Geschenkartikel. Der Muulaffemärt, wie der Frischmarkt wegen des Platzes, auf dem er stattfindet, genannt wird, ist längst nicht mehr aus dem Urdorfer Ortsbild wegzudenken.

Seit 30 Jahren findet er nämlich dort statt, Woche für Woche von Mitte März bis Anfang Dezember. Gerade diese Regelmässigkeit sieht Regula Imhof, Marktleiterin, als Geheimnis des Erfolgs an. «Und auch unsere Kafistube wurde für viele längst zu einem wöchentlichen Treffpunkt».

Das Angebot an frischen und regionalen Produkten hat sich über all die Jahre nicht gross verändert. Dafür werden immer wieder Spezialmärkte wie der «Öpfeltag» im Oktober durchgeführt. Auch sonst wird darauf geschaut, dass den Kunden ein abwechslungsreiches und attraktives Programm geboten wird. So gibt es etwa am Eröffnungsmarkt gratis Kuchen oder andere Male ein Glücksrad.

Für manche lohnt es sich nicht

Der Muulaffemärt in Urdorf ist bei Weitem nicht der einzige regelmässige Frischmarkt in der Region. Auch Dietikon, Schlieren und Altstetten führen einen solchen Markt. «Konkurrenz spüren wir aber nicht, es ist ein gutes Nebeneinander», sagt Regula Imhof vom Muulaffemärt.

Die Urdorfer blieben «ihrem» Frischmarkt auch treu, als vor einem Jahr der Schlieremärt ins Leben gerufen wurde. «Ich habe sogar eher das Gefühl, dass unsere Kunden den Markt in Schlieren noch zusätzlich besuchten, da dieser am Samstag stattfindet», so Imhof. Trotzdem hatte der Schlieremärt mit dem Rückzug einiger Händler zu kämpfen, da sich für sie der dort erzielte Umsatz nicht lohnte.

Mit solchen Problemen muss sich der Muulaffemärt nicht herumschlagen, seine Besucherzahlen sind ebenso wie die Anzahl der Standhalter stabil.

In Dietikon sieht es ähnlich aus; auch hier wurde der zweimal wöchentlich stattfindende Frischmarkt längst zu einer Institution. Sabine Billeter von der Vereinigung Zentrum Dietikon freut sich vor allem über die neuen Gesichter, die am Markt auftauchen; meist sind es frisch zugezogene Familien mit Kindern.

Ebenfalls viele Familien wird es am grossen Jubiläumsmarkt in Urdorf haben: Mit vielen zusätzlichen Ständen und Attraktionen wird dort am 5. September der runde Geburtstag des Muulaffemärt gefeiert. Noldi Schuler spielt auf seinem Akkordeon auf, es gibt gratis Kaffee und ein 30-Meter-Sandwich, ebenso wie eine Hüpfburg für die jüngeren Besucher. Bis zum 5. Dezember findet der Markt dann wieder in gewöhnlichem Umfang statt – und mit Sicherheit geht die Erfolgsgeschichte Muulaffemärt auch nächstes Jahr weiter.

Jubimärt 30 Jahre Muulaffemärt, Donnerstag, 5. September 2013, 8–11 Uhr.

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