Dietikon
Der grösste Flohmarkt der Region – bereits ab acht Uhr gibts einen Menschenauflauf

Im Spätmittelalter übergaben die Fürsten ihre alten Kleider gerne dem Volk. Dabei wechselte auch der eine oder andere Floh den Wirt. Heute erinnert nur noch der Name an frühere Zeiten. Der moderne Flohmarkt deckt alle materiellen Bedürfnisse ab.

Christian Murer
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Der Cevi-Flohmarkt in Dietikon
14 Bilder
Grossandrang am samstäglichen Cevi-Flohmarkt.
Bereits um neun Uhr strömten die Menschen in den Dietiker Kirchgemeindesaal.
Wäre das nicht etwas für dich?
Zahlreiche Puppen und Katzen
Vasen soweit das Auge reicht
Lohnt es sich, diese CD zu kaufen?
Helen Palazzo mit Moritz.
Kunterbunte Spielwarenabteilung
Da war auch viel Ramsch dabei
Die 5-jährige Leilani.
Ein sympathischer Harlekim.
Christiane Ilg-Lutz.
Ach, wie adrett gekleidet…!

Der Cevi-Flohmarkt in Dietikon

Christian Murer

Bereits morgens um acht Uhr sind die ersten Besucher vor dem Dietiker Kirchgemeindesaal gestanden», berichtet David Steinegger, «und um neun Uhr strömten alle unsere Stammkunden in den Saal.» Dies sei seit bald zwanzig Jahren der grösste Flohmarkt in Dietikon, ergänzt der Cevi-Leiter und Waldhornspieler bei der Stadtjugendmusik Dietikon. «Mit dem Reingewinn finanzieren wir die samstäglichen Übungen und die Lager», so der 20-jährige Bankfachmann.

Inzwischen stöbert Jung und Alt an den verschiedenen Tischen im Saal. Zwei Tische sind prall gefüllt mit Büchern. Auf der Bühne stehen Lampen aller Art und Formen. Dahinter sind elektronische Geräte, Vinyl-Schallplatten, CDs sowie DVDs. Vor der Bühne fühlt man sich buchstäblich wie im Spielwarenland von Franz Carl Weber.

Neben dem Hometrainer stehen Snowboards und Schlitten. Angeboten werden aber auch Rollbretter und andere Sportartikel. Puppen warten ebenso auf Käuferinnen und Käufer wie all die vielen Spiele und Puzzles. Belagert ist vor allem der Tisch mit den Haushaltartikeln. Vasen, Töpfe und Glaswaren hat es in Hülle und Fülle.

Aber auch Möbel, Truhen und Schränke finden Abnehmer. Und wer genug getrödelt hat, begibt sich ins Foyer. Dort servieren die Cevianer Kaffee, Kuchen und Getränke und sorgen für weitere Einnahmen. Was aber geschieht mit all dem Nichtverkauften im Saal? «Das meiste wandert ins Brockenhaus und der Ramsch wird entsorgt», sagt David Steinegger.