Schlieren
Der Gewerbeverein erhält Lob vom Standortförderer und schaut sich das Hotel Tivoli ganz genau an

Der Gewerbeverein Schlieren führte am Donnerstag einen Networkinganlass im Hotel Tivoli in Schlieren durch. Der Standortförderer Albert Schweizer hielt eine Rede und die rund 40 Gewerbler liessen sich durch das Hotel führen.

Fabio Müller
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Der Präsident des Zürcher KMU- und Gewerbeverbands, Werner Scherrer (rechts), überreichte dem Schlieremer Gewerbeverein 1000 Franken.
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Gallerie Networking-Anlass Gewerbeverein Schlieren 2020
Es waren rund 40 Personen anwesend.
Der Schlieremer Standortförderer Albert lobte das Schlieremer Gewerbe.
Die Gewerbler konnten sich austauschen und neue Kontakte knüpfen.

Der Präsident des Zürcher KMU- und Gewerbeverbands, Werner Scherrer (rechts), überreichte dem Schlieremer Gewerbeverein 1000 Franken.

Fabio Müller

«Als fast einzige Stadt im Kanton konnte Schlieren in den letzten Monaten den tiefen Leerwohnungsbestand erneut reduzieren. Zudem haben wir mit 1147 Firmen einen neuen Rekord bei den juristischen Personen aufstellen können», sagte der Schlieremer Standortförderer Albert Schweizer. Das zeige, wie attraktiv Schlieren ist. «Das Gewerbe leistet einen wichtigen Beitrag, denn alles ist miteinander verbunden.» Rund 40 Gewerbler verfolgten Schweizers Referat im Rahmen des Networking-Anlasses im Hotel Tivoli in Schlieren. Eingeladen hatte der Gewerbeverein Schlieren.

Kantonalverband hatte Geschenk mitgebracht

Auch Werner Scherrer, der Präsident des Zürcher KMU- und Gewerbeverbands, war vor Ort. Er überreichte dem Gewerbeverein zum 100-jährigen Jubiläum 1000 Franken. Das Geld soll in kleine Projekte innerhalb der Stadt Schlieren, wie zum Beispiel eine Parkbank, fliessen.

Der Präsident des Gewerbevereins, Thomas Landis, sieht den Anlass als einen Erfolg: «Es hat mich sehr gefreut, dass so viele Leute gekommen sind. Normalerweise kommen nur etwa 20 bis 25 Leute an den Anlass.» Mit den 40 Leuten werde das Ziel der Anlasses, die Leute zusammenzubringen, sehr gut erfüllt. Der jährliche Networking-Anlass fand zum vierten Mal statt..

Wegen des Lockdowns hat das Hotel Tivoli seinen geplanten Umbau verschoben

Im Rahmen des Anlasses führte die Hoteldirektorin des Tivoli, Filiz Di Liberto, die Gewerbler durch das Hotel und die verschiedenen Zimmertypen. Die meisten Gäste des Tivolis sind Geschäftskunden und Handwerker.

Den Grund für den Erfolg ihres Betriebes sieht Di Liberto in der familiären Atmosphäre: «Ein Grossteil der Mitarbeiter ist seit mehr als zehn Jahren angestellt. Das gefällt den Gästen. Ich musste noch nie Werbung machen und wir sind meistens ausgebucht.» Trotzdem ist das Hotel nicht mehr so stark belegt wie vor dem Lockdown. Die Betten sind nicht mehr voll belegt: Nur noch 40 bis 60 Prozent der Plätze sind gebucht. Aus diesem Grund habe sie den im Mai geplanten Umbau nach hinten verschieben müssen. Die Zeit hat sie trotzdem produktiv genutzt. Sie hat die Lobby renoviert und eine neue Website mit direkter Buchungsplattform eingerichtet. So ist es möglich, dass sie keine Provision an Buchungsplattformen mehr abgeben muss.