Weiningen

«Der Geruch war ganz extrem»: E-Bike-Akku füllte ganze Wohnung mit Rauch

Die Feuerwehr Weiningen war mit 30 Feuerwehrleuten im Einsatz. (Themenbild)

Die Feuerwehr Weiningen war mit 30 Feuerwehrleuten im Einsatz. (Themenbild)

In Weiningen musste die Feuerwehr und die Kantonspolizei wegen eines E-Bike-Akkus ausrücken.

In einem Keller in Weiningen sorgte der Akku eines E-Bikes für viel Qualm. «Die ganze Wohnung war voll mit Rauch. Die Leute konnten in der Nacht nicht zurück in die Wohnung, der Geruch war ganz extrem», sagt Feuerwehrhauptmann Hanspeter Saxer von der Feuerwehr Weiningen. Richtig gebrannt habe es indes nicht.

Wegen des Akkus standen am vergangenen Sonntag die Feuerwehr Weiningen mit 30 Feuerwehrleuten sowie die Kantonspolizei im Einsatz. Obwohl das E-Bike im Hobbyraum der zweistöckigen Wohnung stand, war laut Saxer die ganze Wohnung durch die starke Rauchentwicklung beeinträchtigt. Es sei aber bereits eine Brandsanierungsfirma vor Ort gewesen, um den Schaden zu beheben.

Auch Alexander Renner, Mediensprecher der Kantonspolizei Zürich, bestätigt den Einsatz. Die Brandursache werde im Moment zusammen mit den Brandermittlern untersucht. Hanspeter Saxer hat einen solchen Fall mit einem E-Bike bis jetzt noch nie gesehen. Er nimmt aber an, dass der Akku der Auslöser war. «Und was ganz wichtig ist: Der Akku war nicht am Laden», ergänzt er. In vielen Fällen führt nämlich der Ladevorgang bei Akkus zu einer Überhitzung.

Saxer sieht es skeptisch, dass immer mehr Akkus verwendet werden. Er selbst habe sonst noch nicht erlebt, dass im Zusammenhang mit einem Akku etwas passiert sei. Aber gehört habe er das schon oft. «Vor allem Modellauto-Akkus sind sehr gefährdet, da ihre Akkus so klein und leistungsfähig sind», sagt Saxer. Aber auch Auto- und Mobiltelefon-Akkus und deren Verbreitung sieht er als Risiko. «Heute gibt es so viele verschiedene Akkus.»

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