Jörg Müller-Ganz ist gerne im Limmattal. Früher hatte er selber hier gearbeitet. Und nutzte jeweils die Gelegenheit, an der Limmat zu joggen. Gestern war er als Bankratspräsident der Zürcher Kantonalbank im Schlieremer Bio-Technopark, um den lokalen Behördenvertretern mitzuteilen, wie hoch die Gewinnausschüttungen sind, die sie fürs vergangene Jahr erhalten. Sie hängen insbesondere von der Bevölkerungszahl ab, können aber je nachdem trotz Bevölkerungswachstum leicht sinken.

Klar ist aber: Dietikon erhält am meisten und Aesch am wenigsten. Die Limmattaler Zeitung listet die Beträge in alphabetischer Reihenfolge der Gemeinden auf. Die Bevölkerungszahlen sind jene des Statistischen Amts des Kantons Zürich. Die Frankenbeträge sind jeweils auf hundert Franken genau gerundet.

Aesch: Die Bevölkerungszahl ist von 1341 auf 1555 gewachsen. Die Gewinnausschüttung steigt daher gegenüber dem Vorjahr um 15 Prozent. Das ist der höchste Anstieg im ganzen Kanton. Aesch ist auch die Gemeinde, die 2018 proportional am stärksten wuchs. Das Dorf erhält nun 117 900 Franken. Im Vorjahr waren es noch 102 900.

Birmensdorf: Die Gemeinde mit 6497 Einwohnern (Vorjahr: 6385 Einwohner) erhält 492 600 Franken (Vorjahr: 490 000 Franken).

Dietikon: Zwar neu mit 27 146 statt 26 936 Einwohnern in der kantonalen Statistik, erhält Dietikon etwas weniger: 2 058 100 statt 2 067 000 Franken.

Geroldswil: Mit 4942 statt 4918 Einwohnern erhält das Dorf 374 700 Franken statt 377 400 Franken.

Oberengstringen: Mit neu 6570 Einwohnern (Vorjahr: 6569) erhält das Dorf 498 100 Franken (Vorjahr: 504 100).

Oetwil: 2547 Einwohner (2464), 193 100 Franken (189 100 Franken).

Schlieren: 18 670 Einwohner (18 666), 1 415 500 Franken (1 432 400).

Uitikon: 4330 Einwohner (4239), 328 300 Franken (325 300).

Unterengstringen: 3877 Einwohner (3788), 293 900 Franken (290 700).

Urdorf: 9833 Einwohner (9768), 745 500 Franken (749 600).

Weiningen: 4816 Einwohner (4760), 365 100 Franken (365 300).

Nächstes Jahr wird die ZKB aus Anlass ihres 150-Jahr-Jubiläums und weil ihre Eigenkapitalquote mit etwas mehr als 20 Prozent zurzeit relativ hoch ist, die gewöhnliche Gewinnausschüttung zusätzlich etwas aufstocken. Im Bio-Technopark informierte Bankratpräsident Müller die Behördenvertreter zudem über weitere geplante Jubiläumsaktivitäten, wie etwa den Erlebnisgarten auf der Landiwiese, die digitale Zeitreise durch die Bankgeschichte und die Züri-Bahn übers Seebecken.