Fussball

Der Fussball verbindet sie — FC Bosna gegen FC Religionen

Beim Spiel FC Bosna gegen FC Religionen stand der interreligiöse Austausch im Vordergrund. Und der Spass am Sport.

Der FC Religionen beweist, dass Fussball Menschen verschiedener Religionen vereinen kann. Denn die Mannschaft besteht aus Theologen, Imamen, Pfarrern und Rabbinern. Im Rahmen der Woche der Religionen spielte der FC Religionen am Dienstag gegen die Senioren 40+ des FC Bosna. Gespielt wurde auf der Sportanlage Juchhof 2 in Zürich – dem Heimplatz des FC Bosna.
Auch beim FC Bosna spielt Religion eine Rolle: 1996 wurde der Fussballverein von Mitgliedern der Bosnischen Moschee in Schlieren gegründet. Grundsätzlich ist der Verein aber offen für jeden. «Wer Spass am Fussballspielen hat, ist herzlich willkommen», sagt Samir Solakovic, Spieler und Sportchef der Senioren 40+ des FC Bosna. Unter anderem ist auch Belhassen H’maied mit dabei. Der 53-jährige Tunesier spielte 17 Jahre lang in der tunesischen Nationalliga und fand nach langer Pause durch einen Freund zum FC Bosna.

Am Dienstag stand der Spass am Fussballspielen im Vordergrund. Da beim FC Religionen nicht genügend Spieler verfügbar waren, halfen zwei Spieler des FC Bosna beim Gegnerteam aus – und einer von ihnen, Zuhdo Hujdur, schoss sogar das 1:0. Der FC Religionen spielte offensiv und liess dem Gegner keine Ruhe. So konnte der FC Religionen bis zur Pause die Führung auf 2:0 ausbauen.

In der zweiten Halbzeit wendete sich das Blatt. Die Spieler des FC Religionen konnten ihr Offensivspiel nicht aufrechterhalten und wurden in die eigene Platzhälfte gedrängt. Innert kürzester Zeit gelang dem FC Bosna der Ausgleich. Wenige Augenblicke später flog der Ball mit einem eleganten Weitschuss ins Tor des FC Bosna. Doch der FC Religionen konnte die neuerlangte Führung nicht lange halten: In der letzten Viertelstunde schoss der FC Bosna ein Tor ums andere und besiegte den FC Religionen schliesslich mit 6:3.

Verwandtes Thema:

Autor

Manuel Reisinger

Meistgesehen

Artboard 1