Oetwil
Der Fondue-Plausch des Seniorenclubs Oetwil hielt, was der Name versprach

Es ist ein Fixpunkt im Programm des Seniorenclubs: Jahr für Jahr treffen sich die Pensionierten im Restaurant Heimat in Dietikon zum Fondue-Plausch.

Tabea Wullschleger
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Das Käsefondue wurde von allen Seiten gegessen und gelobt. Am Tisch nebenan sassen diejenigen, die kein Fondue assen.
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Strahlende Gesichter bei der Gruppe, die ihr Caquelon als erste leer gegessen hatte
Getrunken wurde zum Fondue Tee, Rot- und Weisswein, Saurer Most oder Wasser
Gelebte Hilfsbereitschaft - das eine Caquelon ist leer, im anderen hat es noch Fondue, also wird von dort Nachschub besorgt
Ein Caquelon voll Käse musste immer für mehrere Leute reichen
Der Teller ist voll Brot, der Käse blubbert vor sich hin - das Essen kann beginnen
Der Fondue-Plausch des Seniorenclubs Oetwil hielt, was der Name versprach

Das Käsefondue wurde von allen Seiten gegessen und gelobt. Am Tisch nebenan sassen diejenigen, die kein Fondue assen.

Tabea Wullschleger

«Seit gut zehn Jahren gibt es diesen Anlass», sagt Romy Häfliger, die das Ganze organisiert hat. Im Unterschied zu den vorhergehenden Jahren seien dieses Mal jedoch etwas weniger Leute hier. Dies liegt aber nicht etwa daran, dass das Fondue in der Dietiker Gaststätte nicht gut wäre – im Gegenteil, es wurde von allen Seiten gelobt. Dass dieses Mal weniger Senioren als sonst am Essen teilnahmen, habe mit persönlichen Gründen wie Krankheiten zu tun, erklärt Häfliger. Für «Nachwuchs» im Club scheint allerdings bereits gesorgt zu sein, hat es doch ein frisch pensioniertes Ehepaar dabei. Und auch all jene, die Fondue gar nicht mögen, waren dabei und assen, was sie auf der Speisekarte gerade ansprang.

Werner Stucki, 76 «Ich bin jedes Mal hier am Fondue-Essen. Und wie sonst auch bin ich auch heute von Oetwil hierhergewandert. Das gehört für mich einfach dazu. Ich esse sonst nur selten Fondue, da meine Frau es nicht gern hat. Sie ist heute aber auch dabei und isst einfach etwas anderes. Bei einem Fondue gehört für mich ein saurer Most dazu. Das ist auch etwas von dem, was jedes Jahr gleich ist beim Fondue-Plausch.»
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Heidi Giger, 64 «Ich bin frisch pensioniert und daher heute mit meinem Mann zum ersten Mal hier. Auch in anderer Hinsicht ist es eine Premiere: Ich habe nämlich noch nie ein Fondue in einem Restaurant gegessen. Zu Hause gibt es dieses Gericht aber immer mal wieder, manchmal auch im Sommer auf dem Balkon. Zum Käsefondue trinke ich immer Rotwein, da ich den Weissen nicht so gut vertrage.»
Wandi Roshard, 91 «Fondue esse ich eigentlich nur zu Hause und nie auswärts in einer Wirtschaft. Denn ich finde, daheim ist das Fondue einfach besser. Wir kaufen nie einfach ein Fertigfondue. Am Fondue-Plausch bin ich dennoch jedes Mal dabei. Ich schätze die Gemeinschaft hier sehr und finde es gut, dass der Seniorenclub so viele Aktivitäten anbietet.»
René Barras, 77 «Als geborener Greyerzer liebe ich Fondue über alles. Ich kaufe meine Mischung immer direkt im Greyerzerland und habe jederzeit eine Reserve im Kühler. Das richtige Verhältnis zwischen Vacherin und Greyerzer ist das A und O für ein gutes Fondue und eine hohe Schule. Hier im Restaurant Heimat bin ich jedes Jahr dabei, einerseits wegen der guten Gesellschaft, andererseits, weil das Fondue hier sehr fein ist.»

Werner Stucki, 76 «Ich bin jedes Mal hier am Fondue-Essen. Und wie sonst auch bin ich auch heute von Oetwil hierhergewandert. Das gehört für mich einfach dazu. Ich esse sonst nur selten Fondue, da meine Frau es nicht gern hat. Sie ist heute aber auch dabei und isst einfach etwas anderes. Bei einem Fondue gehört für mich ein saurer Most dazu. Das ist auch etwas von dem, was jedes Jahr gleich ist beim Fondue-Plausch.»

Tabea Wullschleger

Vielfältiges Jahresprogramm

Angereist von ennet der Limmat sind die Oetwiler Pensionäre zu Fuss und mit dem Auto. Dieses Mal hätten jedoch wegen des schlechten Wetters etwas mehr Leute das Auto dem Fussmarsch vorgezogen als sonst, sagt einer der Wandervögel. Doch es wird noch manche Gelegenheit geben, um bei schönem Wetter draussen unterwegs zu sein: Jeden zweiten Dienstag im Monat machen die Senioren von Oetwil aus nämlich eine Kurzwanderung in der Region. Zusammen mit den ebenfalls regelmässigen Jassnachmittagen und einmaligen Veranstaltungen wie dem Fondue-Plausch bietet der Seniorenclub ein vielfältiges Programm an. Das Engagement des Vorstandes, der die Veranstaltungen plant und organisiert, scheint geschätzt zu werden: «Sie steckt uns alle mit ihrer Lebensfreude an», sagte eine Seniorin am Fondue-Plausch beispielsweise über Organisatorin Häfliger. Die heitere Stimmung im Restaurant gab ihr Recht.

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