Bellini-Cup

Der FC Schlieren lockt auch Walliser an

Es ging hart zur Sache: Hier stoppt die Albisrieder Torhüterin die Schlieremer Stürmerin.

Es ging hart zur Sache: Hier stoppt die Albisrieder Torhüterin die Schlieremer Stürmerin.

Die 15. Austragung des über den Kanton Zürich hinaus bekannten Bellini-Cups begeisterte einmal mehr die Masse.

Am zweiten Wochenende des Schlieremer Hallenfussballturniers in der Unterrohrhalle zeigten total 28 Juniorinnen- und Juniorenteams, was sie draufhaben. Die Limmattaler Zeitung war beim Turnier der C-Juniorinnen vor Ort und erlebte einen Abend voller positiver Emotionen. Dass die beiden Limmattaler Equipen von Schlieren und Oetwil-Geroldswil nicht in die Entscheidung um den Turniersieg eingreifen konnten, tat der guten Stimmung bei den Verantwortlichen keinen Abbruch. Den Final gewann am Freitag kurz nach 23 Uhr der FC Oerlikon/Polizei, Schlieren kam auf Rang sechs, Oetwil-Geroldswil auf Rang sieben.

Beim FC Schlieren startete man am vergangenen Freitag entspannt in den Turnierabend. Im Foyer der Unterrohrhalle offerierte der Verein seinen Sponsoren einen Apéro, drinnen in der Halle bereiteten sich die Teams auf ihren ersten Auftritt vor. Peter Seifriz, ehemaliger Vereinspräsident und aktuell Berater sowie Zuständiger für Werbung und Sponsoring beim 2.-Liga-Verein, hat schon unzählige Hallenturniere erlebt. Er geniesst die Atmosphäre auch nach all den Jahren immer noch in vollen Zügen und sagt:

«Es ist immer wieder ein grosser Anlass. Der ganze Verein arbeitet mit, das macht Freude.» Dies sind nicht nur schöne Worte des ehemaligen Vorstandsvorsitzenden. Ein Beispiel: Juniorenchef Roger Küng zeichnete für die Turnierküche verantwortlich, sein Vize an den Töpfen war Junioren-Koordinator Domagoj Vukoja. Die Gesamtleitung des Bellini-Cups teilen sich OK-Boss Daniel Kneubühl und Laurent Fessel, Chef Spielbetrieb. Alle nehmen ihre Aufgaben ernst. So machte sich Fessel kurz vor dem ersten Spiel des Abends mit Schmirgelpapier bewaffnet auf in die Halle und behandelte noch die Oberseite der Spielfeldbanden. Denn niemand soll während dem Tschutten einen Holzsplitter abbekommen.

«Es ist jedes Jahr ein Riesending, dieses Turnier. Wir sind auch diesmal sehr zufrieden. Die Stimmung auf dem Platz und unter den Zuschauern ist top», zog OK-Boss Kneubühl schon lange vor dem Final ein erstes Zwischenfazit. Pöbeleien oder andere Vorfälle seien nicht vorgekommen. Kneubühl lachend: «Wissen Sie, bei uns konzentrieren sich alle auf den Fussball. Egal ob Spieler, Eltern oder Trainer – wir haben hier selten bis nie Probleme.»

1500 junge Fussballer in der Unterrohrhalle

Der vom FC Schlieren organisierte und durchgeführte Bellini-Cup sorgte auch bei seiner 15. Austragung für eindrückliche Zahlen. 144 Nachwuchsteams aus dem ganzen Kanton und angrenzenden Gebieten kürten an den beiden vergangenen Wochenenden in insgesamt 14 Kategorien die Turniersieger. Rund 1500 Fussballerinnen und Fussballer im Alter zwischen 5 und 16 Jahren machten die Unterrohrhalle zu ihrer ganz speziellen Spielwiese und zauberten, was das Zeug hielt. In Erinnerung bleiben werden auch die Partien von vergangenen Samstag, als U12-Juniorenteams aus der ganzen Schweiz zauberten und der FC Rapperswil-Jona den Turniersieg holte. Mit dabei waren auch Mannschaften aus dem Wallis und aus Biel. «Man kennt den FC Schlieren nicht nur im Züribiet», meint Kneubühl lächelnd. Der OK-Boss: «Wir blicken auf wunderbare Tage zurück und freuen uns schon jetzt auf die Durchführung im kommenden Jahr.»

Alle Resultate und Ranglisten

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