Urdorf

Der Embrisaal muss wieder einmal «geliftet» werden

Im Embrisaal findet das Urdorfer Kulturleben statt. Flavio Fuoli

Im Embrisaal findet das Urdorfer Kulturleben statt. Flavio Fuoli

Nach einer umfassenden Sanierung im Jahr 2002 muss der Embrisaal diesen Sommer erneut auf Vordermann gebracht werden. Die Kosten belaufen sich auf rund 200 000 Franken.

Der Grund für die erneuten Bauarbeiten ist die sehr hohe Nutzerintensität des Saals, wie Gemeindeschreiber Urs Keller auf Anfrage sagt. «Das kulturelle Leben in Urdorf wird dort sehr stark geprägt», findet der Gemeindeschreiber. Der Saal würde von vielen Benutzergruppen, allen voran den Vereinen, aber auch von Privaten rege genutzt.

Diverse Optimierungen

Wie der Gemeinderat in einer Mitteilung schreibt, würden regelmässige Rückmeldungen von Nutzenden des Embrisaals hinsichtlich Qualität der Räumlichkeiten eingehen. Diese hätten ihn in Zusammenarbeit mit einem Urdorfer Architektenbüro im letzten Sommer veranlasst, eine Situationsanalyse durchzuführen.

In diesem Zusammenhang seien Optimierungsmöglichkeiten in den Bereichen «Bauliche Massnahmen», Feuerpolizei», «Elektro» und «Personal» festgestellt worden.

Wie Urs Keller erklärte, sei zudem im Foyerteil ein Wassereinbruch erfolgt. Dieser sei bei den Garderoben erfolgt. Eine Sanierung dieses Schadenfalls sei ohnehin unumgänglich.

Auffrischungen nach zehn Jahren

Der Gemeinderat hat nach seiner Analyse und der Eruierung der Probleme einen Betrag in der Höhe von 200000 Franken in den Voranschlag 2011 eingestellt.

Auffallend ist, dass der Embrisaal vor neun Jahren bereits saniert worden ist. «Das war eine viel umfangreichere Sanierung als dieses Jahr», erklärt der Gemeindeschreiber.

Nach knapp zehn Jahren Benutzungszeit würden sich nur schon neue Farben an den Wänden aufdrängen. Ebenso müssten die Böden wieder aufgefrischt werden.

Neues Fluchtwegkonzept

Wie der Gemeinderat schreibt, werden feuerpolizeiliche Mängel behoben. Laut Keller habe man die Fluchtwegsituation angeschaut. Wegen der Änderungen hätten Anpassungen am Fluchtwegkonzept vorgenommen werden müssen.

Im Weiteren wünschten viele Vereine, die Musik- und Durchsageanlagen aufzurüsten. Für Präsentationen wird ein Beamer angeschafft. Die Arbeiten erfolgen noch in diesen Sommerferien.

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