Oberengstringen

Der Dorfplatz Oberengstringen wird zum Ausstellungsthema

Die Studierenden präsentieren ihre kreativen Inputs bald in diesem Ausstellungsraum.

Die Studierenden präsentieren ihre kreativen Inputs bald in diesem Ausstellungsraum.

Eine Ausstellung zeigt die Inputs zur Neugestaltung des Oberengstringer Dorfplatzes. Damit wird die Arbeit von vierzig Studierenden gewürdigt.

Wie könnte der Dorfplatz in Oberengstringen in naher Zukunft aussehen? Konkrete Vorschläge für eine Umgestaltung  stehen der Gemeinde nun zur Verfügung. Schon bald wird es Neugierigen ebenfalls möglich sein, einen ersten Eindruck zu gewinnen. Eine Ausstellung im ehemaligen Lokal des Schuhgeschäfts Tiefenbacher im Zentrum widmet sich Anfang Jahr den Projekten der Studierenden, die in den letzten Monaten mit der Ausarbeitung von eigenen Ideen beschäftigt waren.

Im Sommer gab der Gemeinderat bekannt, dass Studentinnen und Studenten der Hochschule für Technik in Rapperswil konkrete Vorschläge für die Neugestaltung des Zentrums ausarbeiten werden. Insgesamt vierzig Studierende haben sich der Aufgabe angenommen und waren im Zentrum unterwegs, um Konzepte zu erarbeiten.

Die spannenden Stellwände werden erst noch folgen

Die Resultate werden nun präsentiert: Am 17. Januar wird es eine Vernissage geben. Bereits jetzt sind im ehemaligen Ladenlokal einzelne Plakate aufgehängt. Die Kunstwerke, die bis vor kurzem ausgestellt waren, wichen professionell gestalteten Stellwänden. Diese zeigen vorerst aber die Bilder von Aktivitäten, die bereits heute auf dem Platz stattfinden. So sind etwa Fotos des kürzlich durchgeführten Adventsanlasses «OE on Ice» zu sehen. Weiter werden Bilder von Dorfplätzen anderer Gemeinden gezeigt. Mit einem solchem Input dürften die Studierende ausgestattet worden sein, bevor sie der eigenen Kreativität freien Lauf lassen konnten. Denn für die Ausarbeitung wurde ihnen ein Pflichtenheft vom Gemeinderat abgegeben. Diese enthielt Vorgaben und Informationen darüber, was auf dem Platz alles möglich sein soll. Unter anderem, welche Interessengruppen Ansprüche haben und welche Wünsche berücksichtigt werden müssen. Die Budgetvorgabe war den Studierenden ebenfalls bekannt. Das Ziel sei es gewesen, auf diese Weise eine relativ breite Palette an unterschiedlichsten Ideen zusammenzutragen, sagt Gemeindepräsident André Bender (SVP).

Die Ideen aus den Projekten lassen sich kombinieren

Während der Ausstellung werden alle fünfzehn Projekte vorgestellt. Es musste somit noch keine Auswahl getroffen werden. Eine erste Bilanz wird im Februar folgen. «Es ist denkbar, dass einzelne Ideen aus den verschiedenen Projekten kombiniert werden», führt Bender aus. Dabei werde es zwar nicht möglich sein, beliebige Konstellationen zu verwirklichen. Er denke aber an vereinzelte Konzepte, die etwa noch optimaler gestaltet werden könnten. Er selbst habe noch keinen Einblick in die Projekte erhalten und sei deshalb, wie er sagt, total gespannt. Die Studierenden haben vor Kurzem Rücksprache mit Liegenschaftsvorstand Jean-Fritz Weber (SVP), Landschaftsarchitekten und den eigenen Dozenten genommen. «Bei diesem Austausch konnte noch korrigierend eingewirkt werden, wo es nötig war», erzählt Bender.

Aus den Konzepten folgt die Auswahl und Umsetzung

Als nächster Schritt werden die Resultate der Bevölkerung vorgestellt. Danach werde Zeit für die Auswertung der Projekte benötigt. «Es müssen konkrete Bauvorhaben abgeklärt und erarbeitet werden», führt Bender aus. «Und es muss entschieden werden, was wirklich umsetzbar ist und mit welchen Randbedingungen.» Man arbeite diese bis zur Gemeindeversammlung im November aus.

Oberengstringen feiert im   kommenden Jahr das 1150-Jahr Jubiläum mit diversen Aktivitäten. «Wir können wegen den Festivitäten, die in diesem Jahr warten, noch gar nicht früher mit der Neugestaltung beginnen», sagt Bender. Es sei aber vorgesehen, dass mit Visualisierungen gearbeitet werde und damit gezeigt werden kann, wie der Platz einst aussehen wird.

Autor

Cynthia Mira

Cynthia Mira

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