Dietikon
Der Dietiker Herbstmarkt läutet den Sommer aus

Wenn auf dem Dietiker Kirchplatz das Magenbrot duftet und zahlreiche Stände Esswaren und Selbstgemachtes anbieten, weiss man: Der Herbst ist nicht weit.

Sophie Rüesch
Merken
Drucken
Teilen
Im Festzelt präsentieren sich die Vereine und Organisationen.

Im Festzelt präsentieren sich die Vereine und Organisationen.

Sophie Rüesch

Denn mit dem Dietiker Herbstmarkt wird zugleich die schöne Jahreszeit verabschiedet und der Übergang in die kalte Jahreszeit versüsst.

Prominent vertreten ist dieses Jahr zum zweiten Mal die Limmattaler Freiwilligenarbeit (siehe Kasten): Die islamische Gemeinschaft Dietikon bietet türkische Köstlichkeiten an, auf der Bühne zeigen Karate- und Taekwondo-Vereine, was sie das Jahr hindurch gelernt haben, Pro Senectute, Unia, verschiedene Parteien sowie Kellertheater und Chrüzacher sind im Festzelt mit Ständen vertreten.

Organisator Armin Strässle meint dazu: «Freiwilligenarbeit belebt eine Gemeinde. Deshalb ist es auch wichtig, das Vereinsleben zu fördern.» Und der Herbstmarkt sei dafür die ideale Plattform: «Die Kombination ist ideal, denn alleine könnte sich der Freiwilligenmarkt wohl kaum so grosser Aufmerksamkeit erfreuen.»

Freiwilligenarbeit am Herbstmarkt

Bereits zum zweiten Mal bietet der Herbstmarkt dieses Jahr eine Plattform an für Vereine, Organisationen und Institutionen, in denen die Freiwilligenarbeit grossgeschrieben wird. Was 2011 im Rahmen des europäischen Jahrs der Freiwilligenarbeit begann, hat sich so gut bewährt, dass der «Marktplatz für Freiwilligenarbeit und Freizeit» auch dieses Jahr organisiert wurde. Von den angefragten 170 Vereinen aus der Region waren 20 mit einem Stand auf dem Kirchplatz vertreten. Armin Strässle, Organisator des Freiwilligenmarkts und Leiter Jugend und Freizeit der Stadt Dietikon, erklärt: «Der Freiwilligenmarkt soll Vereinen die Möglichkeit bieten, sich der Öffentlichkeit zu präsentieren - es steht allen Vereinen frei, diese Chance zu nutzen.» Damit will die Stadt das regionale Vereinsleben, das zunehmend mit Nachwuchsschwierigkeiten kämpft, unterstützen. Strässle sagt: «Natürlich können wir nur im begrenzten Bereich helfen, aber was möglich ist, das machen wir.» Ob der Freiwilligenmarkt auch nächstes Jahr stattfindet, kann Strässle noch nicht bestätigen. «Erst schauen wir, wie die Rückmeldungen dieses Jahr sind.» (rue)