Wie die Limmattalbahn AG am Mittwoch mitgeteilt hat, wurden nur in einzelnen Abschnitten weiche Schichten gefunden, die bautechnisch nicht optimal sind. «Das heisst, dass zum Beispiel bei der Brückenfundation der Lastabtrag mittels kleinen Pfählen in die besser tragfähige Schicht erfolgen muss», so die Mitteilung.

Die Proben der Strassenbeläge hätten gezeigt, dass ein Teil der beim Bau der Limmattalbahn zu ersetzenden Beläge wiederverwertet werden kann. «Ein gewisser Anteil der Beläge enthält jedoch Bestandteile, welche speziell recycelt werden müssen», schreiben die Verantwortlichen.

Dreieinhalb Monate Verspätung

Die Ergebnisse der Bohrungen hätten eigentlich bereits anfangs September vorliegen sollen. Julie Stucki, Leiterin Kommunikation der Limmattalbahn AG, hatte im Oktober auf Anfrage gesagt, die Verzögerungen seien einerseits auf das Wetter und andererseits auf offene Punkte in der Planung zurückzuführen.

Ausstehend sind laut Mitteilung noch die Untersuchungen im Grenzgebiet Dietikon und Spreitenbach. Diese sollen im Verlaufe des nächsten Jahres durchgeführt werden. «Auf dem Gemeindegebiet Dietikon muss zudem mit archäologischen Fundstätten gerechnet werden», so die Mitteilung. Dies werde in der Bauplanung berücksichtigt.

Insgesamt wurden an rund 50 Standorten entlang der 13,5 Kilometer langen Strecke zwischen Zürich Altstetten und Killwangen Probebohrungen vorgenommen.