Beim Gesetz über die Anpassung des Personalrechts bei Lehrpersonen an der Volksschule betrug der Ja-Anteil kantonsweit 67,92 Prozent der abgegebenen Stimmen. Im Bezirk belief sich diese Zahl auf 69,06 Prozent, wobei die Limmattaler sich leicht deutlicher für die Vorlage äusserten. Am meisten Ja-Stimmen generierte dabei Oetwil mit 73,97 Prozent, während Birmensdorf mit 66,17 Prozent am wenigsten Zustimmung gab.

Gegenvorschlag deutlicher

Beim Gegenvorschlag von Stimmberechtigten lehnte der Bezirk deutlicher ab als der Kanton: 37,8 Prozent Ja-Stimmen gegen 42,28 beim Kanton.
Interessant sehen die Zahlen beim Steuergesetz aus. Hier nahm der Bezirk Dietikon die Vorlage beinahe an, aber eben nur beinahe mit 49,25 Prozent der abgegebenen Stimmen. Der Kanton wollte deutlich weniger von dieser Vorlage wissen und kam nur auf 44,08 Prozent der Stimmen. Auffällig die Gemeinden Aesch, Geroldswil, Oetwil, Uitikon, Unterengstringen und Weiningen, die allesamt mit zwischen 52,73 Prozent bis maximal 59,1 Prozent zustimmten. Die grossen Gemeinden wie Dietikon (43,54 Prozent), Schlieren (45,22 Prozent) und Urdorf (45,67) sorgten für die Korrektur. Sonst hätte das Limmattal das Steuergesetz angenommen.

Deutlich für Mittelschulgesetz

Am meisten Zustimmung erhielt im Bezirk Dietikon das Mittelschulgesetz mit 72,68 Prozent. Das kantonale Mittel liegt nur bei 69,27 Prozent. Herausragend ist hier Uitikon anzumerken, dessen Ja-Stimmen-Anteil 77,46 Prozent beträgt. Am anderen Ende der Skala liegt Aesch, welches die Vorlage mit lediglich 65,02 Prozent der Stimmen annahm.

Bei der Behandlung der Einmaleinlage/Arbeitnehmerbeiträge zur Sanierung der Versicherungskasse für das Staatspersonal liegt der Bezirk mit 63 Prozent Ja-Stimmen etwas unter dem kantonalen Mittel, das 65,21 Prozent beträgt. Interessant ist bei dieser Abstimmung die Diskrepanz zwischen Oetwil (56,86 Prozent Zustimmung) und der Arbeiterstadt Schlieren, die auf 66,27 Prozent kam.