Limmattalbahn
Der Anschluss ans Tramnetz bleibt

Die Limmattalbahn werde, sofern sie denn auch bewilligt und gebaut wird, zweckmässig an das Stadtzürcher Tramnetz angeschlossen sein.

Oliver Graf
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Visualisierung: So soll die Limmattalbahn-Haltestelle SCS/Tivoli in Spreitenbach aussehen.

Visualisierung: So soll die Limmattalbahn-Haltestelle SCS/Tivoli in Spreitenbach aussehen.

ZVG

Das hält die Regierung in einem kurzen Bericht fest, den sie auf ein Postulat der CVP-Kantonsräte Josef Wiederkehr (Dietikon) und Christoph Holenstein (Zürich, 2014 zurückgetreten) verfasst hat.

Das Postulat war 2010 eingereicht und 2013 an den Regierungsrat überwiesen worden. Wiederkehr und Holenstein hatten eine Verknüpfung der geplanten Stadtbahn im Limmattal mit dem Tramnetz verlangt. «Bereits vor Beginn der Projektierungsarbeiten hat sich der Kanton Zürich für eine zweckmässige Verknüpfung eingesetzt», antwortet nun der Regierungsrat. Wie die Arbeiten einer Expertengruppe gezeigt haben, «deckt ein Linienkonzept mit sich überlappenden Linien (Limmattalbahn und Tram) die tatsächlichen Verkehrsströme gut ab». Die Stadt Zürich ist inzwischen aber, weil sich die Quartierbevölkerung gegen die Pläne gewehrt hat, davon abgerückt, die Tramlinie 2 über den Bahnhof Altstetten fahren zu lassen, wo die Limmattalbahn ihre Endhaltestelle haben soll. Die Überlappung mit der Limmattalbahn sei dennoch weiterhin gegeben, hält die Regierung fest. Denn der Zweier soll zwar nicht bereits ab Bahnhof Altstetten, aber immerhin ab Farbhof bis Schlieren verlängert werden und sich auf diesem Abschnitt das Trassee mit der Stadtbahn teilen. Das Anliegen des Postulats werde also weiterhin erfüllt, bilanziert die Zürcher Regierung. (og)

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