Dietikon
Den Fussgängern soll mehr Vortritt gewährt werden

Der Stadtrat hat sein Tempo-30-Konzept überarbeitet und neue Zonen für den Langsamverkehr definiert. Neu sollen auch Begegnungszonen eingeführt werden.

Katja Landolt
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Tempo 30 (Symbolbild)

Tempo 30 (Symbolbild)

Keystone

Der Dietiker Stadtrat will schrittweise zwei Begegnungszonen einführen. So lautet ein Ergebnis der Überarbeitung des Tempo-30-Konzepts aus dem Jahr 2000, wie der Stadtrat gestern mitgeteilt hat. Die beiden Zonen (in der Grafik in Blau) umfassen die Steinackerstrasse, den Bahnhof- und den Kirchplatz, die Bühlstrasse, Florastrasse und die Obere Reppischstrasse. In diesen Gebieten sei es sinnvoll, den Fussgängern den Vortritt zu überlassen. «Hier steht der Fussverkehr in einem guten Verhältnis zum Gesamtverkehr», so Stadtpräsident Otto Müller. Mit diesen Massnahmen sollen die Quartiere qualitativ aufgewertet und mehr Lebensqualität ermöglicht werden.

Das überarbeitete Tempo-30-Konzept der Stadt Dietikon.

Das überarbeitete Tempo-30-Konzept der Stadt Dietikon.

Limmattaler Zeitung

Weiter hat der Stadtrat fünf weitere Zonen zu künftigen Tempo-30-Zonen erklärt (in der Grafik in Dunkelgrün): das Gebiet Neumatt rund um die Krone, Guggenbühl- und Poststrasse, die Bahnhofstrasse, das Limmatfeld (ohne Heimstrasse) und das Niderfeld (ausser Industrie- und Gewerbezone im Westen). Gebaut werden sollen die verkehrsberuhigenden Massnahmen jeweils, wenn Leitungs- oder Belagsarbeiten gemacht werden müssen. So könne kostengünstiger gebaut werden. Bereits im nächsten Jahr wird Tempo 30 im Limmatfeld realisiert.

Bereits zu einem grossen Teil umgesetzt sind die im Jahr 2008 definierten Tempo-30-Massnahmen in den Stadtteilen Gjuch, Gassacker, Staffelacker, Bergstrasse Süd, Altberg, Hofacker und Luberzen. In den anderen, nicht eingefärbten Gebieten werde man den Verkehr mit lokalen Massnahmen quartierverträglicher gestalten und so die Sicherheit erhöhen.