Dietikon
Demokratische Partei will keine Limmattalbahn: Würde Dietikons Zentrum zerstören

Die Demokratische Partei (DP) der Stadt Dietikon stellt sich gegen den Bau der Limmattalbahn. Das Vorhaben sei in allen bisher angedachten Varianten nicht realisierbar, ohne das Zentrum von Dietikon zu zerstören.

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Die Limmattalbahn.

Die Limmattalbahn.

ZVG

Als Alternative fordert die Partei einen Busbetrieb.

Mit dem Bau der Limmattalbahn werde die wirtschaftliche Tätigkeit der Detaillisten und Gewerbetreibenden in Dietikon stark in Mitleidenschaft gezogen, heisst es in einer Mitteilung der DP vom Montag. Zudem würden ganze Wohnquartiere zerschnitten, und ganze Strassenzüge müssten von Bäumen befreit werden.

Damit das Depot für die Limmattalbahn nicht wie ursprünglich geplant im Gebiet Asp gebaut werden müsse, wo ein teure Altlastensanierung drohe, werde im Gebiet Müsli auf Dietiker Gebiet wertvolles Kulturland zubetoniert. Aufgrund all der Konfliktherde sei ein schienengebundenes Verkehrsmittel keine taugliche Lösung.

Die Partei fordert eine Gemeindeabstimmung zur Limmattalbahn - und sei sie auch nur konsultativ, wie es in der Mitteilung heisst. Auftragsumfragen von der Befürworterseite könne man nicht trauen. Die DP wolle endlich Klarheit darüber, wie verankert die geplante Bahn im Volk wirklich sei.

Als Alternative fordert die Partei die "unverzügliche Planung einer Busanbindung". Eine Buslinie sei anpassungsfähig auf sich ändernde Anforderungen, weil ein teure, einbetonierte und daher auf Jahrzehnte hinaus fixe Schienentrasse entfalle.

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