Schlieremärt
Dem Markt in Schlieren gelingt die Premiere

Regionale, frische Produkte waren nicht der einzige Grund für das rege Treiben am ersten Schlieremärt. Die Bevölkerung traf sich auf einen Schwatz und genoss den schönen Herbsttag.

Alex Rudolf
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Meistgenanntes Kriterium für einen Besuch am Schlieremärt sind die frischen, regionalen Produkte, die auch in kleinen Portionen gekauft werden können.

Meistgenanntes Kriterium für einen Besuch am Schlieremärt sind die frischen, regionalen Produkte, die auch in kleinen Portionen gekauft werden können.

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An einem der Stände ist das Brot bereits ausverkauft», sagt Béatrice Bürgin um halb 11 Uhr. Die Gesamtkoordinatorin der IG Schlieremärt ist sehr zufrieden mit den Besucherzahlen der ersten Ausgabe auf dem Parkplatz zwischen Salmen-Kreuzung und Stadthaus. Die erste Bilanz, die über das Fortbestehen des Marktes entscheidet, werde zwar erst im November gezogen, aber wenn es in den kommenden Wochen so weitergehe, dann sei sie optimistisch, sagt Bürgin strahlend. Das von der IG Schlieremärt betriebene Marktcafé war zeitweise bis auf den letzten Platz besetzt. «Es geht nicht nur darum, hier einzukaufen, man trifft auch auf altbekannte Gesichter, hält einen kleinen Schwatz», begründet Bürgin das Interesse der Besucher.

Die Besucher erfreuten sich an der bunten Mischung verschiedener Marktstände. Vom Alpkäse, den der Marktbetreiber diese Woche frisch von einem Bergbauern im Berner Oberland bezogen hat, über eine grosse Auswahl an frischem Gemüse aus Oberengstringen, bis hin zum edlen Tropfen eines Weininger Selbstkelterers. Schlieren schätzt regionale Produkte.

Ein weiterer Grund für den Andrang am Schlieremärt sind die variablen Mengen. Eine Besucherin erklärt, dass sie bei den Grossverteilern manchmal keine kleinen Portionen kaufen könne. Da gefalle ihr die persönliche und flexible Handhabung des Verkaufs an so einem Markt viel besser. «Und zudem weiss man auch genau, woher die Sachen kommen, die dann im Kochtopf landen», sagt sie weiter.