Schlieren
Das Wagi-Areal wächst mit einem zweiten Turm weiter in die Höhe

Das erst vor einem Jahr fertiggestellte Hochhaus auf dem Schlieremer Wagi-Areal erhält Zuwachs. Die Bauherrin Gewerbe- und Handelszentrum (GHZ) baut einen zweiten Turm an der Wagistrasse 10.

Alex Rudolf
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Bauprofile zeigen an, wo das Gebäude zu stehen kommen soll.

Bauprofile zeigen an, wo das Gebäude zu stehen kommen soll.

Alex Rudolf

Die Planauflage für den Abbruch des bisherigen Gebäudes sowie den Bau des neuen Hochhauses ist letzte Woche abgelaufen, wie es vom Schlieremer Bausekretariat heisst. Innert Frist seien keine Rekurse eingegangen.

Über den genauen Zeitplan und die künftige Nutzung des Hochhauses wollte das GHZ keine Auskunft geben. Geschäftsleiter Walter Krummenacher gab bekannt, dass es für detaillierte Informationen zum Projekt noch zu früh sei. Gehe jedoch alles nach Plan, dann würde Mitte 2015 mit dem Bau begonnen werden können. Für die Mieter der vom Abbruch betroffenen Parzelle werde zurzeit nach Alternativen gesucht, so Krummenacher.

Standortförderung hilft

Erfreut über den Bau des neuen Gebäudes zeigt sich der Schlieremer Standortförderer Albert Schweizer. «Die Entwicklung auf dem Wagi-Areal ist eine Erfolgsgeschichte. Auch für die Stadt Schlieren», sagt er. Schweizer weiss auch, dass die vier Betriebe, die noch bis Ende Jahr an der Wagistrasse 10 ansässig sein werden, auf der Suche nach neuen Räumlichkeiten sind. «Zwei Kleingewerbler, die insgesamt 1500 Quadratmeter Fläche benötigen, kamen auf die Standortförderung zu.» Zentral für die beiden Unternehmen sei gewesen, weiterhin in Schlieren zu bleiben. Ein Unternehmen habe in der Zwischenzeit einen geeigneten Ort gefunden, das andere habe gute Aussichten, von der Standortförderung einen geeigneten Gewerberaum vermittelt zu bekommen, so Schweizer.

Zeitplan eingehalten

Das neue Hochhaus ist ein weiterer Schritt in der Entwicklung des Wagi-Areals. Bereits im Jahr 2009 genehmigte das Gemeindeparlament den Gestaltungsplan «Wagi-Areal Süd». Dieser ermöglicht der Arealbesitzerin GHZ den Bau von insgesamt vier Hochhäusern. Bereits vor dem Bau des ersten Turmes an der Wagistrasse 16 stellte die Bauherrin klar, dass die Gebäude nicht gleichzeitig, sondern nacheinander gebaut würden. Bei Baustart des ersten Turms 2011 rechneten die Verantwortlichen damit, dass man in vier bis fünf Jahren mit dem Bau des zweiten Gebäudes beginnen würde. In den 11 000 Quadratmetern Nutzfläche des ersten Hochhauses hat sich der Bio-Technopark eingemietet (siehe Box). Der Förderverein bietet Life-Science-Firmen erschwingliche Infrastruktur.