Das verloren gegangene Familienalbum, das Bilder aus dem Raum Zürich von 1929 bis 1937 zeigt, wartet noch immer auf dem Fundbüro der Stadtpolizei Dietikon auf seinen Besitzer (die Limmattaler Zeitung berichtete). Den einzigen bisher eingegangenen Hinweis konnte eine Frau geben, die der Polizei mitteilte, dass sie wisse, dass jemand nach dem Album suche. An den Namen dieser Besitzerin konnte sie sich jedoch nicht mehr erinnern. Mittlerweile gebe es jedoch zahlreiche sonstige Interessenten, die das Album gerne haben würden, wie Martin Hug von der Dietiker Stadtpolizei erklärt.

Noch bis August im Fundbüro

Nun muss aber zuerst abgeklärt werden, ob das Fotoalbum überhaupt an eine fremde Person weitergegeben werden darf. «Das wäre sinnvoll, wenn jemand daran Freude findet», so Hug. Denn ob sich der Verlierer des Albums noch meldet, dürfe mittlerweile bezweifelt werden. Normalerweise landen Fundgegenstände mit geringem materiellen Wert nach einem Jahr im Abfall.

Das besagte Album wurde im August 2013 auf der Ochsenkreuzung in Dietikon gefunden. Es ist dunkelblau eingefasst und trägt eine bunte Blumenkranzstickerei in der Mitte. Hinweise zum Besitzer des Familienalbums können noch bis August im Fundbüro der Stadtpolizei Dietikon gemeldet werden. (gep)