Schlieren
Das Stadthaus Schlierens lässt sich sehen

Der Stadtrat Schlierens öffnete das Stadthaus für die Bevölkerung. Der Grund war der Abschluss der Sanierungsarbeiten in der Höhe von 11,3 Millionen Franken.

Alex Rudolf
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Rolf Wild (rechts), Leiter der Abteilung Finanzen und Liegenschaften, präsentiert einer Gruppe die Aussicht auf Schlieren von der Terrasse der Cafeteria aus.

Rolf Wild (rechts), Leiter der Abteilung Finanzen und Liegenschaften, präsentiert einer Gruppe die Aussicht auf Schlieren von der Terrasse der Cafeteria aus.

Gleich zu Beginn zeigte sich eine der Neuerungen auf lauteste Weise. Im Lift, der eine Zehnergruppe vom Entree ins oberste Geschoss transportierte, betätigte eine Seniorin aus Versehen den Notfallknopf. Laute Sirenen unterbrachen die Gespräche unter den Besuchern.

Rolf Wild, Leiter der Abteilung Finanzen und Liegenschaften – und an diesem Tag auch einer der Führer durch das Stadthaus –, stoppte den Lärm nach wenigen Sekunden. «Hier sehen wir bereits eine wichtige Veränderung in unserem Stadthaus. Die Sicherheit in den Fahrstühlen wurde verbessert», sagt er und nutzt die Komik der Situation. Der Rundgang durch das Stadthaus kann also beginnen.

Für rund 11,3 Millionen saniert

Das vor über 30 Jahren erbaute Stadthaus wurde für rund 11,3 Millionen Franken saniert. Die Bevölkerung konnte sich am Samstag selber ein Bild vom neuen Glanz machen. Eine Vielzahl von Behördenmitgliedern führte Interessierte durch die verschiedenen Räumlichkeiten.

Bereits zu Beginn erwartete die Kleingruppen das Highlight. Im obersten Stock des Gebäudes, wo sich früher die Wohnung des Abwarts befand, ist nun das Bijou der Schlieremer Exekutive. Das Sitzungszimmer des Stadtrats. Alle zwei Wochen trifft sich der Stadtrat hier. Der mit dunklem Holz verkleidete Raum wird künftig aber auch für repräsentative Zwecke genutzt. «Schau mal, wie schön es die haben», nuschelte eine Besucherin ihrer Freundin zu.

Noch einige Veränderungen

Rolf Wild führt die Gruppe nun auf die Terrasse, die einen herrlichen Ausblick über Schlieren bietet. «Hier können Sie sehr gut sehen, wie sich unsere Stadt in den letzten Jahren verändert hat. Aber es wird noch einiges an Veränderungen geben», fügt er an.

Durch das Treppenhaus wird die Gruppe nun an den verschiedenen Abteilungen vorbeigeführt. An kleinen Ständen informieren Fachpersonen der Stadt die Besucher über aktuelle Tätigkeiten. So wird auch der Studienauftrag der SBB thematisiert. Das Modell der Gebäude, die neben dem Bahnhof geplant sind, stossen auf grosses Interesse. Rolf Wild schloss seine Tour mit einem Vergleich ab, der einige Besucher ins Staunen versetzte. «Ein Neubau mit dem gleichen Volumen hätte 20 Millionen gekostet».