Die Skandale um die katholische Kirche haben ihre Spuren hinterlassen. «Mir fehlt die Transparenz», sagt etwa Marlies Imholz aus Uitikon. Für die Hausfrau hat die Glaubwürdigkeit der Kirche unter den Skandalen gelitten. Dennoch hofft sie, dass der beste Kandidat gewählt wird.

Für Peter Regensburger aus Oberengstringen kommt es nicht darauf an, wohler der neue Papst kommt. «Aus welchem Erdteil der neue Papst kommt, ist überhaupt nicht wichtig. Es zählt einzig und allein seine Leistung.» Einen italienischen Papst wünscht sich dagegen die Postangestellte Patrizia Lieto aus Schlieren. Die Italienerin findet es jedoch schade, dass Benedikt XVI zurückgetreten ist. Sie war selbst schon dreimal in Rom auf dem Petersplatz und hat dabei auch den zurückgetretenen Papst einmal persönlich gesehen.

Für den Unterengstringer Daniel Petrovic ist klar: «Die Welt braucht gar keinen Papst.» Das neue Kirchenoberhaupt müsse sich jedoch unbedingt für mehr Frieden und gegen Armut einsetzen. «Ebenso müssen die sexuellen Übergriffe innerhalb der katholischen Kirche restlos aufgeklärt und notfalls auch sehr hart bestraft werden.»